#BacklistMittwoch – Letzte Nacht in Twisted River

Es ist Mittwoch und weil demnächst ein neuer Roman von John Irving erscheint, will ich den #BacklistMittwoch für diesen Roman nutzen:

Väter und Söhne

Irving setzt seine Figuren immer grotesken Zufällen und Unfällen aus. Erst ertrinkt der  15-jährige Angel, und später stirbt die Geliebte des Kochs. Der Sohn des Kochs, der 12-jährige Daniel verwechselt die stämmige, schwarzhaarige Frau mit einem Bären und erschlägt sie mit einer Bratpfanne, im Glauben sie würde seinen Vater angreifen. Leider ist die Frau auch die Freundin des Sheriffs, der sich rächen will, am Koch und dessen Sohn. Eine lebenslange Flucht beginnt.

Eintauchen, sich treiben lassen

Vater und Sohn leben allein, Rosie die Ehefrau und Mutter, ertrank, als Daniel zwei Jahre alt war. Lange Zeit erfährt Daniel nicht die Umstände ihres Todes. Die Ereignisse; der Unfalltod der Mutter, die erschlagene Bären-Frau, die Flucht, machen aus Daniel einen Schriftsteller. Schon als Teenager fängt er an zu schreiben, sieht in sich selbst einen zurückgebliebenen Jungen, der die Lücken seines eigenen Lebenslaufs mit seiner Fantasie stopft. Einzig sein Lehrer Mr. O´Hara liest seine Geschichten. Gerade dieser Umstand ist für mich besonders spannend. Daniel sammelt Informationen über seinen Vater, seine Mutter und ihre gemeinsame Vergangenheit wie Puzzlestückchen. Er legt sie zusammen, und so wie er die Umstände erfährt, bekomme auch ich sie. Den Rest muss sich Daniel selbst zusammen reimen. Irving lockt mich mit Brotkummen ins Hexenhäuschen, lässt mich schmoren. Wenn er will, dass ich leide und aufgeregt das dicke Ende kommen sehe, dann haut er mir nochmal eins über. Immer gespickt mit seiner Detailverliebtheit. Ich kann gut verstehen, warum manche LeserInnen überhaupt keinen Zugang zu Irvings Bücher finden. Entweder man liebt ihn für seine Details, für seine Ausschweifungen und Längen, oder man legt das Buch frustriert beiseite, doch so legt man nie das ganze Puzzle zusammen. Denn alle Details sind wichtig.

Ich persönlich finde es, beispielsweise, großartig, dass Irving uns LeserInnen auf seiner Reise der Geschichte immer genau erklärt, was passieren wird, warum, und wie. Ich sehe es immer kommen, und bin dann doch überrascht. Er lässt mich an seinen Kniffen teilhaben und ist dabei sein größter Kritiker. Kein einziger Kritiker, könnte ihn so sehr auseinander nehmen, wie er es selbst tut. Die ersten 200 Seiten handeln davon, wie es zur Flucht kommt. Ich erfahre die wichtigsten Dinge: das Leben des Kochs, bevor er heiratete und Daniel geboren wurde, das Leben der Mutter, alles über die Bären-Frau und auch über den besten Freund vom Koch; Ketchum. Die zentrale Figur des Romans, und meiner Meinung nach, verdammte Elchscheiße, auch der liebenswerteste Kerl weit und breit. Ketchum begleitet die beiden, als Beschützer und Freund. Anfangs dachte ich, Ketchum wäre ein Stereotyp, ein absolutes Klischee. Nur Iving schafft es, aus einem Klischee etwas wundervoll Individuelles zu machen.

Daniel beginnt also zu schreiben, das was er kennt, was er erlebt hat. Der Lehrer O´Hara hält diese Geschichten natürlich für grotesk, und absolut erfunden (Wem passieren schon solche Dinge?). O´Hara sagt und denkt und vermittelt mir all das, was ich beim Lesen vielleicht selbst gedacht habe. Mit O´Haras Stimme zerpflückt Irving seine eigene Geschichte, bis ins Kleinste, liefert die Gründe warum man ihm kein Wort glauben sollte, und dann doch jedes Wort für bare Münze nehmen kann (wenn man will), und sorgt dafür, dass man all die Figuren, Daniel und seinen Vater, die Bären-Frau und Ketchum, noch liebenswerter noch realer, empfindet. Während O´Hara die Geschichte, die Daniel schreibt, zerpflückt und bewundert, stehlen sich mir die Figuren ganz heimlich ins Herz. An diesem Punkt glaubte ich schon schon, sie persönlich zu kennen.

Die LeserInnen werden es für ein Kochbuch halten

Daniel schreibt weiter, stopft die Lücken, verändert die Details, kommt der Wahrheit sehr nahe, und doch ist alles erfunden. O´Hara ist noch verwirrter und ich kann es mir nun aussuchen: Ist die Geschichte, die Irving erzählt die eigentliche Geschichte? Oder die Geschichte, der Daniel nachspürt, die Geschichte seines Lebens? Wer ist der Autor von Letzte Nacht in Twisted River?

Er wird älter, schreibt noch mehr, noch mehr Details, er wird Vater, und er flieht vor dem Sherriff, vor seiner Vergangenheit.

she bu du

Einen Irving-Roman zu lesen ist für mich immer ein wenig so, als würde ich mich in den Schreibschuppen von Irving schleichen, seinen Hund Dickens ein bisschen hinter dem Ohr kraulen und mich in eine stille Ecke setzten, und ihm bei der Arbeit zusehen. Er spielt mit mir als Leserin, er vermischt Fiktion und Autobiografisches, wobei für mich die Frage danach, was „echt“ und was erfunden ist, unerheblich ist.  Ich glaube, die Frage ist auch für Irving unerheblich. Details erlebter Dinge wandelt er so um, wie er es für die Geschichte brauchen kann, und so sind auch autobiografische Dinge erfunden. In dem Buch steckt Iving, vielleicht mehr, als er selber weiß, und doch überhaupt nichts von ihm. Was macht es schon, wenn man es nicht so genau weiß, wenn man sich einfach in die Figuren verliebt? Die Gefühle ändern sich dadurch ja nicht.

Ich persönlich mache immer wieder Zwangspausen, ich lese eine Irving-Geschichte nicht in einem Rutsch.  Am Anfang bin ich aufgeregt, will die Figuren kennen lernen, mitten drin, wenn ich dann Gefühle für sie habe und mit fiebere, leg ich das Buch beiseite. Ich weiß, sie werden viel verlieren. Gliedmaßen, geliebte Menschen, so ziemlich alles. she bu de schreibt Irving, und übersetzt es mit Ich kann es nicht ertragen loszulassen. So geht es mir auch. Kaum war ich über die 500ste Seite hinaus, dachte ich; Oh, er leitet das Ende schon ein.

Ich will nicht, dass es endet!

Aber es endet. Und alle Details sind wichtig. Alle Rezepte und Gerichte, schließlich geht es um einen Koch und seinen Sohn, um ihre Reise, das Überdauern von fünf Jahrzehnten, und wie sie das Leben ausgekostet haben, trotz aller Widrigkeiten. Mein persönlicher Lieblingsroman ist immer noch Zirkuskind, aber der hier, Letzte Nacht in Twisted River kommt dem verdammt nahe.

Das Damengambit

Walter Tevis – Das Damengambit

Ich hab die Serie auf Netflix gesehen und nun das Buch auf Deutsch gelesen. Ich kann das gut, Geschichten in allen Formen genießen, auch doppelt und dreifach. Als Buch und Hörbuch und dazu dann Film bzw. Serie. Gut, ich maule auch regelmäßig den Fernseher an: „Das war im Buch aber ganz anders!“ Aber das gehört zur Performance dazu, sonst weiß doch keiner, dass man ein Klugscheißer ist. 😉

Jedenfalls.

Beth Harmon kommt, nach dem Tod ihrer Mutter ins Waisenhaus. Dort werden die Kinder mit Beruhigungspillen vollgestopft. Nicht auszudenken, die Kinder würden in ihrem elternlosen Dasein auch noch übermütig spielen. Durch Zufall landet die 8-jährige Beth im Keller, beim Hausmeister Mr. Shaibel. Der spielt dort Schach. Beth ist sofort fasziniert, aber Mr. Shaibel ist nicht der einzige Mann der meint, Schach sei nichts für Mädchen. In Beths Leben ist er einfach nur der Erste. Sie lernt schnell, bleibt hartnäckig und auch wenn sich da keine innige Freundschaft entwickelt, so immerhin eine Art Zuneigung und Respekt. Das Mädchen kann ja doch was. Beth lernt also zwei Süchte kennen: Die Beruhigungspillen ohne die sie nicht Schlafen kann, und Schach. Ein Ausweg aus der Tristesse. Ihr Leben ist bald davon geprägt darüber nachzudenken, wie sie an mehr Tabletten heran kommt und wie sie die Figuren über 64 Felder schiebt. Später wird sie adoptiert, sie bleibt den Pillen und dem Schach treu und legt eine Karriere hin. Mit Höhen und Tiefen.

Der Roman ist 1983 erschienen und Walter Tevis konnte nicht ahnen, dass sein Stoff mal zu einer Netflix-Serie werden würde. Man könnte aber meinen, er hätte den Roman genau dafür geschrieben. Ich bin selten mit einer Verfilmung 100-prozentig zufrieden. Hier schon. Die Sprache von Walter Tevis ist bildhaft und schlicht. Seine Figuren entstehen nicht durch lange, ausführliche Beschreibung, sondern durch Handlung. Was sie tun, lässt sie lebendig werden. Das ist schön, das hat Tempo.

Nur weil ich als Kind gelernt habe, welche Figur wie über das Brett marschieren darf, bedeutet das nicht, dass ich irgendeine Ahnung vom Schach spielen hätte. Das macht aber nichts. Die Partien die Beth spielt, ihre Siege und ihre Niederlagen sind im Buch sowie in der Serie so anschaulich dargestellt, dass es wie ein Krimi wirkt. Spannend. Schach, das klingt ja eigentlich erst Mal langweilig. Ich denke an die Zeit zurück, als ich meinem Vater, mit baumelnden Beinen, gegenübersaß und genervt darauf wartete, dass er endlich den nächsten Zug macht. Beth lässt mich nicht warten.

Es geht aber natürlich nicht nur ums Schach spielen. Beth, die wahnsinnig viel Talent hat und intuitiv spielt, hat mehrere Probleme. Zum einen ihre Sucht, ihre eigenen Dämonen in Form vorn Selbstzweifel und Einsamkeit. Mrs. Wheatley, also die Frau, die Beth adoptiert, unterstützt ihre Stieftochter. Allerdings nicht aus Überzeugung, sondern weil ihre Lebensumstände es erfordern. Sie müssen sich beide durchkämpfen. Und schließlich trifft Beth auf einen Gegner, den sie nicht bezwingen kann. Borgov.

Ich habe die Serie mit Begeisterung geschaut, und auch das Buch in vollen Zügen genoßen. Beth ist kein gefälliges, hübsches Mädchen. Schach ist kein Metier, das „Herzlich Willkommen“ ruft. Anya-Taylor Joy hat Beth ein ausdrucksstarkes Gesicht gegeben. Walter Tevis hat eine faszinierende Frau in eine Männerwelt geschubst. Ich hab das herzlich gerne gelesen/geguckt. Und möchte es hiermit weiter empfehlen. Beides. In Bild und Text.

★ ★ ★ ★ ★

Walter Tevis – Das Damengambit

Roman / Diogenes Verlag

Übersetzer: Gerhard Meier

ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3257071610

tbt – Der Trick

2016-03-22 19.45.11Ich habe an anderer Stelle schon erzählt, wie toll ich die Lesung von Emanuel Bergmann fand. Nun habe ich das Buch endlich ausgelesen und bin sehr glücklich, dass mein anfänglicher Eindruck rundherum bis zum Schluss anhält. Ich möchte „Hach“ sagen und „Es ist so schön“. 🙂

Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt, da ist einmal der alte Zauberer Zabbatini, desillusioniert und grantig, dann der 10-jährige Max, der unter der Scheidung seiner Eltern leidet.

Zabbatini hat nichts mehr zu erwarten, er ist im Altenheim, und niemand mag den alten Grantler. Max wird unsanft in die harte Welt der Erwachsenen geschubst und kommt dort überhaupt nicht zurecht. Er findet eine alte Schallplatte vom großen Zauberer Zabbatini und verspricht sich davon einen Liebeszauber, ein Happy End für seine Eltern. Also sucht er den Zauberer und bittet ihn um Hilfe.

Nebenbei wird der Werdegang von Zabbatini aufgedröselt, ich als Leser folge dem roten Faden hinein in die Kindheit von Zabbatini, der als Mosche Goldenhirsch geboren wurde und als Sohn eines Rabbis aufwuchs. Mosche läuft seinem strengen Vater davon und schließt sich dem Zauber-Zirkus an um sich dort neu zu erfinden. Doch mit jedem Trick, den er lernt, schwindet die Magie aus seinem Leben. Der Krieg und diverse Wirrungen machen aus dem kleinen Mosche Goldenhirsch, der mit leuchtenden Augen zum ersten Mal eine Vorführung gesehen hat, einen verbitterten alten Zauberer, der nicht mehr an Magie glaubt.

Und da kommt Max, platzt in sein Leben und bitten ihn genau darum: Einen letzten Trick. Mehr noch, um etwas Zeit. Max´ Eltern sowie der Zauberer sind sich einig, Max braucht noch etwas Zeit um Kind zu sein. Es geht also gar nicht so sehr um ein Happy End. Für wen auch immer.

Vielleicht sind es nur die leuchtenden Augen der Zuschauer, die glauben wollen.

Ein tolles Buch, eine wirklich schöne Geschichte mit ganz feinem Humor. Ich mag die bildhafte Sprache, das spricht mich sehr an. Man merkt, der Autor kommt vom Film. Vielleicht verfilmt ja jemand irgendwann diese Geschichte. Wundern würde es mich nicht.

Klare Empfehlung.

  • Autor: Emanuel Bergmann
  • Taschenbuch : 400 Seiten
  • ISBN-13 : 978-325724400
  • ISBN-10 : 3257244002
  • Herausgeber : Diogenes
  • Sprache: : Deutsch

#tbt – Unsere Seelen bei Nacht

„Unsere Seelen bei Nacht“ ist eine echte Perle. Aber, ich muss kurz meckern, bevor ich zur Lobeshymne ansetze.

  1. Satzzeichen

Was ist an Satzzeichen verkehrt? Derartige Spielereien verstehe ich nicht. Kent Haruf verzichtet völlig auf Anführungszeichen, was bei mir dazu führt, dass ich nie weiß, wann gesprochen wird und wann nicht. Es gibt im Buch direkte Rede, auch wenn sie nicht so gekennzeichnet ist. Ja, jeder gesprochene Satz ist eingerückt. Ja, man kann unterscheiden, wann welche Person spricht (wenn man penibel darauf achtet), aber ich finde es unnötig mühsam. Vor allem, wenn die direkte Rede mitten in der Zeile aufhört und der nächste Satz schon wieder Erzählstimme ist und ich es nicht sofort bemerke. Das bedeutet für mich (Nenn mich Doofling, wenn du willst), zurück springen, noch mal lesen. Mein Lesetempo, mein Lesefluß holpern, ich falle jedes Mal, wenn das passiert regelrecht aus dem Buch.

  1. Telling

Wenn man sich mit dem Schreiben beschäftigt, hört man unweigerlich irgendwann den Satz „Show, don´t tell.“ Das bedeutet, Telling ist böse. Ich persönlich habe nichts gegen Telling, ganz grundsätzlich. Aber hier ist die Geschichte zu 80 % im Telling erzählt und das ist der Grund, warum ich einen Stern abziehe. Kent Harufs Schreibstil wirkt auf mich, als würde er mich eine Armlänge von seinen Figuren fern halten. Auch das ist mühsam, unnötig. Schade. Weil, es sind tolle Figuren, zum Gernhaben und näher hinsehen. Das Buch ist trotz meiner Einwände eine Perle, ein Glücksgriff.

Addie und Louis sind beide um die 70, verwitwet und einsam. Sie ist die Mutigere von beiden und klingelt bei Louis um ihm ein Angebot zu machen. „Willst du bei mir übernachten?“ Damit beginnt die Geschichte, Addie geht es explizit um die Nachtstunden, wenn sie das Licht schon ausgeschaltet hat, aber noch nicht eingeschlafen ist. Diese Zeit ist die Schlimmste. Sie will Nähe, jemanden zum reden, einfach nicht allein sein. Louis muss nicht lange überredet werden. Wen müsste man bitte dazu überreden? Ich erinnere mich gern an die Schulzeit; Landschulheim, Stockbetten, geflüsterte Geheimnisse und viel albernes Gekicher. Jedenfalls.

Louis willigt ein, duscht, packt Pyjama und Zahnbürste ein und macht sich auf den Weg zu Addie. Da sie keine Heimlichkeiten will, geht er zur Vordertür hinein. (Warum auch nicht? Sie sind beide erwachsen undsoweiter) Sie teilen sich ein Bett, die Nacht, ihre Erinnerungen. (Vielleicht ist die Distanz, die ich beim Lesen empfinde, Absicht. Schließlich habe ich in dem Schlafzimmer nichts verloren.) Addie und Louis halten Händchen, erzählen sich ihr Leben: Die Ehe mit ihren Höhen und Tiefen, die Kinder, der Alltag. Eben alles. Und dann: Addies Sohn Gene trennt sich von seiner Frau und parkt den 6-jährigen Sohn bei ihr. Der Junge ist fix und fertig, die Streitereien seiner Eltern haben ihn mürbe gemacht, er ist verängstigt, verloren. Louis und Addie erhalten eine zweite Chance. Nachdem ihr Leben, ihre Ehen, ihre Kinder Vergangenheit sind, spielen sie jetzt noch mal Vater-Mutter-Kind. Entspannter, empathischer, geduldiger. Jamie blüht auf.

Aber. Während sich die beiden gegenseitig aus der Einsamkeit helfen, haben diverse Leute Probleme damit. Wie sollte es auch anders sein. Die zwei leben in einem kleinen Dorf und schließlich hat ja jeder Mensch eine eigene Meinung, ein eigenes Urteil und das Bedürfnis all das kund zu tun. Jaja. Ich habe auch eine Meinung, ein Urteil: Wenn sich zwei gefunden haben und einander gut tun, sollte sich da keiner einmischen. Liebe für alle. 🙂

Eine feine, kleine, leise Geschichte, die ich gern gelesen habe. Trotz der Umstände.


Eckdaten

  • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 2 (22. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257069863
  • ISBN-13: 978-3257069860

Klappentext

Holt, eine Kleinstadt in Colorado. Eines Tages klingelt Addie, eine Witwe von 70 Jahren, bei ihrem Nachbarn Louis, der seit dem Tod seiner Frau ebenfalls allein lebt. Sie macht ihm einen ungewöhnlichen Vorschlag: Ob er nicht ab und zu bei ihr übernachten möchte? Louis lässt sich darauf ein. Und so liegen sie Nacht für Nacht nebeneinander und erzählen sich ihre Leben. Doch ihre Beziehung weckt in dem Städtchen Argwohn und Missgunst.