Linkshänder

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Ich habe mich die Tage mit einer Freundin über Linkshänder unterhalten bzw. über die Maßnahmen der Umerziehung. Heute dürfen Kinder mit links schreiben, es gibt Blöcke und Scheren und entsprechende Füller. Das war nicht immer so. Ich habe schon grausige Sachen gehört… während dem Unterricht den Arm auf den Rücken binden, um das Kind zu zwingen die „richtige“ Hand zu benutzen. Wir als Gesellschaft scheinen unfassbar doof zu sein, wenn es darum geht ein Anders (egal in welcher Form) anzunehmen. Aber das ist ein anderes Thema. Jedenfalls. Ich frage mich nun, wie das in anderen Kulturen ist. Wenn ca. 10% der Weltbevölkerung Linkshänder sind, dann betrifft das ja auch Leute, die von oben nach unten schreiben bzw. von rechts nach links. Ich würde das gerne recherchieren, weiß aber gar nicht wie ich das anfangen soll. Eine Stippvisite bei Wikipedia ergab, dass in Japan Kinder nicht gezwungen werden die rechte Hand zu benutzen. Aber ob das schon immer so war, weil es beim Schreiben keine Rolle spielt, das habe ich noch nicht herausgefunden. In welchen Ländern hat diese Umerziehung stattgefunden und wie lange? Und ist es beim von oben nach unten schreiben tatsächlich egal, welche Hand man benutzt? Weißt du das? Oder wo ich das nachlesen kann?

Hokusai (2020)

Hokusai – Graphic Novel

Neue Woche, neues Buch. 

Aktuell recherchiere ich viel für das neue Manuskript. Andere AutorInnen werden wissen was ich meine, LeserInnen vielleicht nicht. Man fängt mit einer Sache an, folgt dann den Brotkrumen und verliert sich dann völlig in all diesen neuen, interessanten Informationen. Ich habe mit einem Schreibpult für Ambro begonnen, und landete schnell bei klösterlichen Schreibstuben, da ich ihn aber nicht in ein Kloster stecken wollte, die Lokalität sollte naturverbunden sein und zu meinem Protagonisten passen, landete ich unweigerlich in Japan und recherchierte zum Thema #Minka

Das sind typische, japanische Häuser, die sehr minimalistisch und praktisch gebaut sind und oft einen kleinen Garten in der Mitte haben. Thematisch in Japan angekommen, stieß ich natürlich auf #Hokusai und ab da verließ ich meinen Protagonisten, jetzt war meine Neugier ganz allgemein geweckt: Wie spannend ist das denn bitte? #GraphicNovels interessieren mich ja eh, nun fand ich eine Graphic-Novel-Biografie zum Leben von Katsushika Hokusai, mit der ich heute Abend los lege, wenn ich nach getaner (Schreib)Arbeit aufs Sofa liegen darf. Ab hier ist es ganz offiziell  um mich geschehen. Bei Youtube gibt es eine Doku „Besuch bei Hokusai“, bei Prime einen Film über die Tochter „Miss Hokusai“ und den Trailer zur Filmbiografie des Künstlers habe ich gleich zwei Mal angeschaut. 2020 hätte der in die Kinos kommen sollen. Ich hab noch nicht raus gekriegt wo man den Film streamen/kaufen kann, aber das finde ich auch noch raus. 

Jetzt widme ich mich noch mal Ambro bzw. Hangameh, ich muss eine entscheidende Szene fertig schreiben. Und dann schmökere ich in mein neues Schätzchen hinein. Das wird super. 

Meet the Blogger DE 21

Tag 1 – Das bin ich

Piccaso-Style-Selfportrait
Picasso-Style-Selfportrait

Gestern ging ein neues Video von Rob Biddulph online. Gleichzeitig startete auch die neue Challenge von Anne Häusler: #meetthebloggerde21

Für beides hatte ich gestern keine Zeit, daher verbinde ich das jetzt und reiche meinen Beitrag quasi nach. Bei Rob Biddulph habe ich ein Picasso-Style-Selbstportrait gemalt. Also nehme ich dieses kleine #Gedoodle um mich vorzustellen: Das bin ich. Ich vermute, dass dieses Bild mehr über mich aussagt, als ich es mit Worten könnte. Zudem glaube ich, dass man ja immer nur einzelne Puzzle-Teile von sich zeigen kann, selbst ein Foto wird ja nicht allen Aspekten meiner Persönlichkeit gerecht. Die Tage teilte ich bei Facebook einen Beitrag zum Thema Theaterliebe . Ich bin seit über zehn Jahren bei Facebook, habe 1500 Leute in meiner Liste. Doch keiner teilt meine Leidenschaft. Da dachte ich kurz „Uff“ und danach: Die Maschinen werden uns wohl noch eine Weihe nicht übernehmen, wenn FB 10 Jahre Daten über mich sammeln und ich fröhlich meine Interessen anklicken kann und dann kommt so wenig dabei rum. Aber ich schweife ab. Das tue ich gern. 😉

Wer bin ich? Schriftstellerin, Leserin, Anfängerin in Sachen Malen-lernen. Viele Leute schimpfen über die Oberflächlichkeit vom Internet und von Instagram im Besonderen. Unrealistisch, Filter, unecht. Das kann ich aber nicht bestätigen. Jedenfalls nicht uneingeschränkt. Weil, ich habe hier meine Hashtags abonniert und sehe was ich mag: Hunde- und Katzenvideos, die mich zum Lachen bringen. Tanzeinlagen mit einer Diversität, die mich staunen lässt. Was die Leute alles können, wow. Und dann noch: Videos zum Thema malen und zeichnen. Bunt, inspierierend, erklärend. Seit Anfang der Pandemie male ich zusammen mit Rob Biddulph wöchentlich ein Bild. Ich habe mir, angeregt durch meine Bubble ein halbes Dutzend Bücher zum lernen und besser werden gekauft. Und zum Schluß. AutorInnen und LeserInnen. Wir reden über Bücher und davon kann ich nie genug kriegen. 

Ich schreibe, ich lese, ich male und esse zu viel Schokolade. Ich bin laufbegeisterte Autorin, ambivalent introvertiert und im Spektrum. Alles normal hier. Und du?

Autorenselfie 2021

Autorenselfie 2021

Das neue Jahr fängt schon gut an. Ich habe endlich ein T-Shirt, das meine ambivalente Seele vollkommen zum Ausdruck bringt und mein Sammelband macht sich gut da draussen. Nun bin ich gefragt worden: „Caro, was kann ich für dich tun?“

Ich kann keine Lesungen veranstalten, kann nicht raus um von meinem Roman zu erzählen, und so bleibt mir – wie allen Kreativ-Schaffenden nur eins: Mir ein riesiges Ausrufezeichen über den Kopf zu halten und online zu verkünden: „Du weißt es noch nicht, aber mein Roman ist genau das Richtige für dich! Wirklich.“ 

Also, falls du auch wissen willst, wie du mich oder deine LieblingsautoInnen generell, unterstützen kannst, so ist das relativ einfach:

  1. Kauf und lies die Bücher.
  2. Erzähl anderen davon.
  3. Verteile im Netz ein paar Sterne, egal wo. Und wenn du ganz fleißig sein willst:
  4. Schreib eine Rezension. Wenn´s dir gefallen hat, erzähl´s weiter. Wenn es dir nicht gefallen hat, sag es der AutorIn. Nach dem Buch ist vor dem Buch und wir lernen stetig dazu. Das funktioniert besser mit Austausch und Feedback. 

Und allen, die das schon gemacht haben sage ich: Herzlichen Dank. Ich weiß das sehr zu schätzen!

Caro 

24. Dezember

Oooh du fröhliche … Wie sieht dein Weihnachtsabend aus?

Entspannt. Wir singen alle richtig schlecht, deshalb läuft die CD in der Dauerschleife, was an dem Abend noch keinen nervt. Wir essen, was allein schon einige Zeit in Anspruch nimmt. Wir reden, tauschen Geschenke aus, und spielen anschließend. Hotel, Risiko oder Rommé. Ich habe diesen Sommer mein altes Schachbrett, ein wunderschönes Stück mit handbemalten Figuren aus Holz, zu meinen Eltern getragen. Vermutlich werden der Vater und ich, dieses Jahr auch noch eine Partie Schach spielen. Und dann gehe ich heim um dort den Abend mit Eierlikör und einem Kevin-ist-irgendwo-allein-Film ausklingen zu lassen.

In diesen Sinne wünsche ich dir harmonische, schöne und entspannte Weihnachten. Stay safe, stay sane.

(Auszug aus der Weihnachtsaktion von DiaBooks78, 2019)

23. Dezember

Klassischer Weihnachtsbraten oder doch Pizza und Co auf dem Weihnachtstisch?

Ich denke, da hat jede Familie seine eigenen Rituale. Bei uns gibt es oft Raclette. Das schmeckt allen, und meine Mutter muss nicht stundenlang in der Küche stehen und sich stressen. Da ich nun wirklich kein Glanzlicht in der Küche bin, obendrei faul, brauche und bestehe ich auch nicht auf einem Festessen. Bei uns gab es auch schon Kartoffelsalat und Würstchen. Das ist einfach, lecker, und alle werden satt. Und am Schluß trägt jeder seinen Teller in die Küche.

(Auszug aus der Weihnachtsaktion von DiaBooks78, 2019)

20. Dezember

An Weihnachten wird viel dekoriert und alles glitzert … Wie sieht es bei dir zu Hause aus?

Hihihihi – ich bin ein Nerd. Ich habe einen Adventskranz aus Lego und eine blinkende Weihnachtsmütze. Draußen im Garten kriegt die Tanne eine Lichterkette umwickelt, ich besitze seit Jahren einen Weihnachtsstern, der meine Behandlung überlebt und obendrein noch rote Blätter hat. Im Dezember pinsle ich noch etwas Goldstaub auf die Blätter. Mehr glitzert aber nicht. Es gibt eine große Dose mit Gebäck und immer selbst gemachten Orangeneierlikör im Kühlschrank. Wer spontan zu Besuch kommt, wird kalorienreich vollgestopft.

(Auszug aus der Weihnachtsaktion von DiaBooks78, 2019)

19. Dezember

Was ist das Schönste, was du an Weihnachten je geschenkt bekommen hast?

Ich mag Sachen, die einen Nutzen haben. Plunder, der nur herumsteht, gefällt mir in der Regel nicht. Im Prinzip kannst du mir einen Ordner für meine Unterlagen fürs kommende Jahr schenken und ich werde es super finden. Schön ist also für jeden was anderes. Eine Freundin hat mir Mal ein T-Shirt in meinen Lieblingsfarben genäht. Inzwischen ist es völlig abgetragen und ausgeleiert, weil ich es so oft anhatte. Ich bringe es aber nicht fertig, es weg zu werfen, weil es emotionalen Wert hat. Und mein Neffe hat mir vor ein paar Jahren einen kleinen, gelben Elefanten… gedingst. Keine Ahnung wie das heißt, wenn man mit Nadel und Faden kleine Kügelchen zu etwas formt. Jedenfalls. Elefanten sind meine Lieblingstiere, Gelb ist meine Lieblingsfarbe und selbst gemacht war es auch noch. Den kleinen Kerl, also den Elefanten, habe ich immer, wenn ich zu einer Lesung fahre, als Glücksbringer in meiner Tasche dabei. Das sind sehr schöne Geschenke, weil sie ausdrücken „Ich kenne dich und ich weiß was dir gefällt.“

Selbstgemachtes zu Weihnachten

(Auszug aus der Weihnachtsaktion von DiaBooks78, 2019)