Kaffeebucht, Heilbronn

Schreibbude: Das war der wunderschöne Nachmittag in der Kaffeebucht, mit erfrischender Limetten-Limo, Zwetschgenkuchen, schönen Gesprächen und vielen Aufträgen. Ingo und ich haben in die Tasten gehauen, Nick lieferte per WhatsApp noch drei Limericks dazu. Alles normal hier. Morgen gehts weiter, mit der Schreibbude in Stuttgart.

Ingo im Einsatz
Limerick von Nick

Abends fand dann noch das Screening für das Kurzfilm Festival 2021 auf der Inselspitze statt. Schlechte Filme bekommen die rote Karte. Damit entscheidet das Publikum, welche Kurzfilme es in das Programm des 18. internationalen Low & No-Budget-Kurzfilmfestivals im September übernommen werden.

Knotenpunkt Inselspitze

Heilbronn; das war der Abend, als Rainer sich ne gute Antwort auf die Frage „Was denkst du?“ überlegt hat. Aber er ist leider ein Spielverderber. Das war auch der Abend, als Ich mit einem jungen Hund versucht habe, den Guten vom schnarchen abzuhalten. Volker randalierte mit Roderich durch die Weststadt und ist leider keine 15 mehr. Das sieht man. Ingo ließ uns an den Weisheiten seines Vaters teilhaben, Erziehung ist voll sein Ding. Alles normal hier. Morgen gehts weiter mit der Schreibbude in der Kaffeebucht, Heilbronn.

Knotenpunkt Inselspitze, Heilbronn
Open Air Lesung der get shorties Lesebühne, Heilbronn 2021

Nach Heilbronn zu fahren ist immer eine wilde Fahrerei. Aber ich wurde mit einem schönen Sommerabend belohnt. Open Air Veranstaltungen sind immer etwas besonderes. Einfach einen Tick toller, so insgesamt. Auf der Inselspitze ist der Lärm von der Straße eine ziemliche Ablenkung, doch unser Publikum war ganz bei uns und hat sehr aufmerksam zugehört. Ich hätte da ja Schwierigkeiten. Als Lesende unterliege ich einem gewissen Tunnelblick 😉 Jedenfalls. Ich habe schöne Gespräche geführt, mehrfach Lob bekommen für unsere Darbietung und mich über bekannte Gesichter gefreut. Manche Zuschauer sind so treu, die kommen seit Jahren immer wieder, und fragen dann auch: „Wo ist denn der Nick heute?“ Wir waren in der Urlaubsbesetzung, also mit halber Mannschaft da.

Schee war´s.

Caro

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Hello!

Mein Name ist Carolin M. Hafen. Ich bin Autorin, schreibe Fantasy, Liebesgeschichten und Kabarett. Eine bunte Mischung also. Wenn du bei Amazon mein Autorenprofil aufrufst (dort findest du mich unter C. M. Hafen) und mir folgst, dann verpasst du nie mehr eine Neuveröffentlichung von mir. Beispielsweise ist im April diesen Jahres, mitten in der Pandemie, mein fünter Roman erschienen. Kein Navi für die Liebe: Nina in Love.

Jedenfalls. Falls es dir wie mir geht – ein Buch ist ein Buch aus Papier – dann musst du gar nicht zum großen A. Die Buchhandlung deines Vertrauens findet mein Werk, keine Sorge.

Ich habe dir eine kleine Liste mit Links zusammen gestellt, wo du mich und meine Bücher überall findest. Und falls du schon alle meine Bücher gelesen hast und ungeduldig auf mehr wartest… ja, ich arbeite an etwas Neuem. Ich werde noch mal nach Leotrim zurück kehren. Schreib mir doch einen Kommentar… was du gelesen hast, was du dir für die Zukunfst wünschst, wie es dir gefallen hat. Ich freue mich von dir zu hören.

Wir lesen uns!

Caro

Links:

  1. Amazon
  2. Lovelybooks
  3. GoodReads
  4. BOD.de
  5. O’Connell Press
  6. Grimms lesen & genießen
  7. Hugendubel
  8. Bücher.de
  9. Thalia.de
  10. Osiander.de
  11. Leserkanone
  12. Soundcloud – Leseproben

London-Nachlese

Das war eine sehr tolle Veranstaltung, gestern. Volles Haus, ein leer gekaufter Büchertisch und sehr viel Lob. So macht man Autorinnen glücklich. Die Zuhörer*Innen (es waren auch zwei Männer da!) wurden mitten drin mit Tee-Bowle und selbst gemachten Scones verköstigt, was sehr gut ankam. Ich habe schöne Gespräche geführt, mich wie ein Schneekönig gefreut und über mein Lieblingsthema gesprochen. London.
Ich danke allen, die da waren und mich bestärkt haben, das bedeutet mir viel. Und ich danke Frau Grimm, die mich zu sich eingeladen hat, um mein Buch vorzustellen. Jederzeit und gerne wieder. 🙂

Links-Liste:

Buchhandlung Grimms lesen & genießen

10 Gründe für die Schreibmaschine

 

Das sind sie: Meine 10 Gründe FÜR die Schreibmaschine. *Hust Hust* 11 Gründe, meine ich. Es ist wohl kein Geheimnis, ich liebe Listen. Und Listen sind etwas lebendiges, sie verändern sich dauernd. Manches streicht man weg, weil man es endlich erledigt hat. Anderes streicht man durch, weil es nicht mehr wichtig ist. Dauernd kommt was Neues dazu. Wenn ich herausfinden will, was meine Prioritäten sind, dann schreibe ich eine Liste. Wichtigkeit, pro und contra. Aber auch Lieblingsdinge. Mein Gedächtnis ist mies und was ich aufgeschrieben habe, muss ich mir nicht mehr merken. Es hilft mir, Ordnung ins Chaos zu bringen, Gedanken zu sortieren, Dingen auf den Grund zu gehen.

So eine Liste kann man auch gut als Manifest deklarieren, dann wirkt´s noch wichtiger. Seit ich für die Shorties in die Tasten haue (Schreibbude/Shortie to go) entdecke ich meine Begeisterung und Leidenschaft für Schreibmaschinen. Es könnte sein, dass diese Begeisterung zu einer Sammel-Leidenschaft wird. Aber das ist schon wieder eine andere Geschichte… Wenn man im Netz nach Videos und Beiträgen sucht, landet man unweigerlich bei Tom Hanks, der ein selbsterklärter Typewriter Enthusiast ist. Er schrieb eine Liste mit 11 Gründen und diese Liste finde ich großartig. Ich hatte sofort Spaß daran und wollte meine eigene Liste haben, deutsch natürlich, ein bisschen abgewandelt, damit es MEINE ist. Voilà.

Schon seit Jahren versuche ich Ordnung in meine Arbeit hinein zu bekommen, und experimentiere herum, mit einem Notizbuch für alles (Sudelbuch), mit einem Workbook, diversen Apps. Ich hoffe sehr, ich schaffe es auch endlich mal, meine Liste „Apps für Autoren“ hier zu veröffentlichen. Ich habe inzwischen einiges ausprobiert, gutes und praktisches, aber auch völlig nutzlose Tools. Aber auch das ist wieder eine andere Geschichte. (Falls du mir erzählen willst, wie du das machst, Ordnung zu halten in dem Ordner mit den aktuellen Entwürfen, wie du deine „Sätze & Schätze“ verwaltest, wo du deine Ideen und all den Kram „Schreibe ich später, wenn Zeit dafür ist“ hin tust, da unten ist ein Kommentarfeld mit viel Platz.) Jedenfalls. Oft genug wünsche ich mir Ruhe, weniger Ablenkung, das heißt: Ein Blatt Papier und ein Schreibdings* und sonst nichts. Kein Internet, kein Schnick-Schnack auf dem Schreibtisch, ich bräuchte wohl Scheu-Klappen wie ein Pferd und jemand der von hinten brüllt: „Sei nicht dumm, mach deine Arbeit.“

Vielleicht klappt es ja mit der Schreibmaschine. Ich und das Tippeditipp von Silver Reed. Das ist doch ein prima name für eine Heldin. 🙂

~Caro

*Bleistift, Füller, Kuli. Vom Hirn in den Arm aufs Papier. Keine Umwege.

 

 

 

Ich muss diesen Film sehen: 

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Schreibtipps

Neulich wurde ich gefragt, ob ich einen guten Schreibtipp habe für Anfänger und ganz grundsätzlich. Ich musste dann herzlich lachen. Tipps gibt es viele, der wichtigste ist gut und schlecht zugleich.

Vor ein paar Jahren saß ich in der Praxis meiner Hausärztin und sagte verzweifelt:

„Was soll ich denn machen?“

Und sie sagte: „Machen Sie Sport, ernähren sie sich gesund und nehmen ein paar Kilo ab, dann geht es Ihnen bald besser.“

Ich sah sie verständnislos an. Hatte sie mir nicht einfach eine Pille, die das schnell, unkompliziert und ohne mein Leben zu verändern, konnte?

Nein, hatte sie nicht.

Irgendwann wurde der Leidensdruck groß genug: Ich fing an Sport zu machen, stellte meine Ernährung um und verlor ein paar Kilo.

Sie hatte Recht gehabt. Konnte ich ihr das sagen & zugeben? Nö. 🙂

Beim Schreiben ist es ähnlich. Der Tipp lautet: Machen.

Wenn man sich im Alltag irgendwo eine Insel frei boxt, sagen wir am Dienstag um 20 Uhr und sich angewöhnt um diese Zeit zu schreiben, wird es zur Gewohnheit und dann zum Selbstläufer. Wer die Gewohnheit schon hat, wird verstehen was ich meine und sagen: Klappt super. Wer sie noch nicht hat, sucht noch nach der einfachen Pille.

Schreiben erfordert Schreiben. Und dann wird´s super. Versprochen.

Erfunden

„Wer ist denn das? Dieser Onkel Karl in deiner letzten Geschichte? Betrügt einfach seine Frau. So ein Schwein.“

„Die Geschichte ist erfunden.“

„M-hm. Aber unter uns: Wer ist das?“

„Ausgedacht, wie die Meldungen in der Klatschpresse und die True Stories in den Frauenzeitschriften.“

„Ja ja ja. Sag es mir trotzdem.“

„Ich habe ihn ERFUNDEN! Den gibt´s nicht.“

„Klar, gibt es den. Sowas kann man doch nur schreiben, wenn man es erlebt hat.“

„Ja natürlich muss ich ein Soziopath sein, damit ich einen Krimi schreiben kann!“

„Boah, komm mir jetzt nicht wieder mit dem Kafka-Käfer-Argument.“

„Du weißt so gut wie ich, dass ich keinen Onkel Karl habe. Noch nie hatte und jetzt auch keinen mehr kriege.“

„Jetzt stell dich nicht so an. Du weißt was ich meine! Wer ist das, ursprünglich? Es ist nicht dein Onkel. Aber wessen Onkel dann? Du kennst den Typ. Komm schon, ich sag es auch niemandem.“

„Okay, ich gebe auf. Der Onkel von Christoph.“

„Christoph?“

„Christoph!“

„Hm, ich kenne keinen Christoph.“

„Doch klar, der Dings von der …wie heißt sie noch?“

„Ach, du meinst…. OH! Ja, das passt. So sind die, total bescheuert die ganze Familie! Wie in der Geschichte. Sehr treffend. Hi hi.“