Termine im Juli

Jab, richtig gelesen. Termine. Ich habe Termine, wahnsinn. Natürlich draussen, also open air. Mit Abstand und allem drum und dran. Aber, es gilt trotzdem. Wir dürfen wieder, der gute Ingo hat organisiert und gezaubert und uns Shorties den Kalender gefüllt. Ich freu mich. Früher sagte ich an so einer Stelle „Das wird super“. In den letzten Monaten habe ich das nicht mehr gesagt, aus Gründen. Es gab keine Gelegenheit. Ich trau mich noch nicht, es wieder zu sagen. Vielleicht nächste Woche…

Und; ich brauche einen neuen Text. Manche Dinge ändern sich nie. Ohne diesen Last-Minute-Druck funktioniere ich nicht. Ich jongliere mit vier Entwürfen. Das Schwierigste an der Sache ist, wie immer, die Entscheidung für EINEN Text. Der soll es sein, in diesen stecke ich meine Zeit, meine Gedanken und Kreativität. Ich bin ein bisschen eingerostet. Aber Schreiben ist wohl wie Fahrrad fahren. Das verlernt man nicht.

Wir lesen uns.

Lesungen:

  • 10. Juli – Böblingen, Blaues Haus
  • 16. Juli – Heilbronn, Deutschhof
  • 23. Juli – Stuttgart, Merlin

Schreibbuden:

  • 11. Juli – Stuttgart, Staatsgalerie
  • 24. Juli- Heilbronn, Kaffeebucht
  • 25. Juli – Stuttgart, Staatsgalerie

Mehr Infos unter: www.getshorties.de

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Schreibbude im Juni

Samstag sind die Kollegen und ich im Schreibbuden-Einsatz. Endlich, endlich darf ich mal wieder raus, vor die Tür. Was soll ich nur anziehen? Und muss ich dann lauter Corona-Texte tippen? Fragen, über Fragen. Sehen wir uns vor der Stadtbibliothek, hm?

  • Get Shorties Schreibbude
  • 20. Juni 2020
  • 14 bis 17 Uhr
  • Vor der Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänderplatz 1
  • Facebook

Die Schreibbude ist der Traum jeder Autorin und jedes Autors: Menschen, die man vorher nicht kennt, bestellen kleine Geschichten und Gedichte und haben sogar eine Vorstellung davon, worum es darin gehen soll. Und dann geht’s los.


Im Auftrag von Kulturämtern und Stadtbibliotheken werden wir tätig und hauen in die Tasten unserer alten mechanischen Schreibmaschinen. Heraus kommen kleine literarische Unikate zum Mitnehmen. 


(Grafik von Natalis Lorenz)

Schreibbude im Juni 2019

Eindrücke der Schreibbude im Juni 2019. Mit dabei: Ingo Klopfer, Nicolai Köppel und Carolin Hafen.

Das Prinzip der Schreibbude müssen wir immer wieder erklären, aber wir machen das auch gern: Die Kundschaft kann sich bei uns Texte wünschen. Je nach dem, wer da ist, eben Gedichte, Limericks, Briefe und Kurzgeschichten. Wir brauchen nur ein paar Stichwörter und eine halbe Stunde Zeit. Dann entsteht an der Schreibmaschine ein neuer Text, ohne Copy & Paste. Jeder Text ist ein Original, ein Unikat. Ohne Durchschlag, mit Tippfehlern; die Schönheit des Umperfekten. Aber persönlich.

Es wurden viele Gedichte und Limericks angefragt, wir hatten ordentlich damit zu tun, Loblieder auf das Schoko-Eis zu verfassen, Elfen im Garten zu verstecken und kleine Brüder aus Bosten abzuholen. Also alles normal hier. Die nächste Schreibbude gibt’s am 13. Juli.

Termine im Juni

Mikro

Diesen Monat stehen zwei tolle Ausflüge an, aber die gehören eigentlich nicht in meine Termin-Liste. Ich will sie aber erwähnt haben, weil wenn das Wetter mitmacht und ich Fotos knipse, als gäbe es keine anderen schönen Orte auf der Welt, dann will ich die herzeigen und so kriegst du es dann doch mit. 🙂 Das wird super. Ansonsten bin ich wieder viel für die ge shorties Lesebühne bzw. für die Schreibbude unterwegs. Und mein VHS-Aquarell-Kurs fängt endlich an. Ich bin sehr gespannt.

07. Juni – Die get shorties Lesebühne zu Gast im Lapidarium!

Open Air! 19.30 Uhr gehts los.

15. Juni – Schreibbude in Stuttgart

Wir sitzen mit unseren Schreibmaschinen von 14 bis 17 Uhr vor der Stadtbücherei Stuttgart und nehmen Aufträge entgegen. Ein paar Stichworte, eine halbe Stunde Zeit und du bekommst deinen Wunschtext.

Link-Liste:

Lapidarium, Stuttgart
Ingo Klopfer im Einsatz. Lapidarium Stuttgart

Schreibbude im Mai

Wenn ich „Schreibbude“ sage, muss ich immer an die Peanuts denken. An Lucy, die in ihrer Bude sitzt und auf einem kleinen Schild steht „Doctor is IN“ und Charlie Brown kommt zu ihr, um ihr seinen Kummer zu schildern. Gut, er bekommt selten einen hilfreichen Tipp, aber irgendwas ist ja immer. Dieses Bild habe ich also immer vor Augen. „Writers are IN“.

Am Samstag war es wieder soweit. Unsere Schreibbuden-Saison ist offiziell eröffnet.

Ingo Klopfer guckt nach rechts. Was da wohl ist?

Ingo, Rainer und ich hauten in die Tasten. Irgendwie landen alle Drachen-Anfragen bei mir, aber das ist sehr okay. 😉 Wir haben noch gescherzt, ob es wohl zum regnen kommt oder nicht. Ingo meinte dauernd, dass es nur über Spaichingen, „da hinten, siehst du?“ schifft, aber hier in Stuttgart doch nicht. Als wäre Stuttgart regenbefreit. Ts.

Zwischendurch habe ich mir tatsächlich einen Sonnenbrand geholt, zum Schluss musste ich aber doch mit meiner Silver Reed nach drinnen flüchten. Was tragisch ist, weil unsere… nein, meine Aussichten waren sehr gut: Ein junger Mann vom Shuttle Service (früher sagte man „Rikscha“, heute eben „Fahrrad-Shuttle“) radelte immer sehr attraktiv und in Schritttempo an unserem Tisch vorbei… ich war dezent abgelenkt. Aber ich schwöre, ich habe alle Schreib-Aufträge fertig gekriegt.

Einer meiner Aufträge.

Das Prinzip der Schreibbude müssen wir immer wieder erklären, aber ich mache das auch gern: Die Kundschaft kann sich bei uns Texte wünschen. Je nach dem, wer da ist, eben Gedichte, Limericks, Briefe und Kurzgeschichten. Wir brauchen nur ein paar Stichwörter und eine halbe Stunde Zeit. Dann entsteht an der Schreibmaschine ein neuer Text, ohne Copy & Paste. Jeder Text ist ein Original, ein Unikat. Ohne Durchschlag, mit Tippfehlern, meiner Meinung nach die Schönheit des Umperfekten. Aber persönlich.

Skeptisch in die Sonne blinzeln

Ich schreibe auf einer Silver Reed Schreibmaschine mit lila Farbband. Ich sag’s nur.

Weiter geht’s am 15. Juni. (Achtung, vorher ist noch die Lapidarium Lesung!)

Grüßerei,

Carolin

Link-Liste:

Hashtag-Lexikon

#getshorties #Lesebuehne #Schreibbude #Shortietogo #CMHafen #ShortStory #Typewriter #Schreibmaschine

Neue Schreibbuden-Termine

Am Samstag geht es wieder los. Wir Shorties sitzen mit unseren analogen Schreibmaschinen vor der Stadtbibliothek Stuttgart und schreiben Texte auf Zuruf. Komm vorbei, gib mir drei Stichwörter und ich schreibe dir, in einer halben Stunde, eine kleine Geschichte. Nur für dich. Ein Unikat, ein Original, ohne ‚Copy & Paste‘.

Unsere Termine dieses Jahr:

Samstag, 25. Mai 2019 / Stadtbibliothek Stuttgart / 14 bis 17 Uhr

Samstag, 15. Juni 2019 / Stadtbibliothek Stuttgart / 14 bis 17 Uhr

Samstag, 13. Juli 2019 / Stadtbibliothek Stuttgart / 14 bis 17 Uhr

Samstag, 17. August 2019 / Stadtbibliothek Stuttgart / 14 bis 17 Uhr

Samstag, 21. September 2019 / Stadtbibliothek Stuttgart / 14 bis 17 Uhr

Weitere:

Mittwoch, 19. Juni 2019 / Bundesgartenschau Heilbronn / 14 bis 17 Uhr

Samstag, 20. Juli 2019 / Kulturfest Crailsheim / 14 bis 17 Uhr

Mittwoch, 18. September / Bundesgartenschau Heilbronn / 14 bis 17 Uhr

Sonntag, 06. Oktober 2019 / Stadtfest Asperg / 14 bis 17 Uhr

Sonntag, 20. Oktober 2019 / Ludwigsburg / 12 bis 16 Uhr

Samstag, 26. Oktober / Literaturtage Öhringen / 10 bis 13 Uhr

www.getshorties.de

Kauzige Grüße

Letzte Woche habe ich dir meine neue Schreibmaschine vorgestellt. Die Brother Deluxe 220. Inzwischen weiß ich, dass Brudi ein sehr lustiges Schriftbild hat, die Buchstaben hüpfen wie übermütige Kinder durch die Gegend. Wer einen kauzigen Gruß wollte, hat auch einen bekommen. Doch Simone wollte lieber einen Text gegen schlechte Erinnerungen. Irgendwie habe ich mich total auf diese Kauz-Sache eingeschossen. Das ist jedenfalls dabei heraus gekommen. Voilà.

Brother Deluxe 220

Ich hab die Grenze überschritten. Jetzt sammle ich offiziell Schreibmaschinen. 

Brother Deluxe 220

Bisher hatte ich drei und war lange der Meinung ich schaffe es auch, es dabei zu belassen. Weil, ich brauch nicht mehr. (Was würde Marie Kondo wohl dazu sagen?) Selbst wenn ich sie mit viel Freude benutze, ich kann nicht an drei gleichzeitig tippen. Nun habe ich also vier und die Grenze zur Sammlung ist offiziell überschritten. 

Ich hatte wirklich große Angst, irgendwann als komische Einsiedlerin zu enden, die mit keinem Menschen redet, dafür aber mit zehn rotgetigerten Katzen zusammen lebt lebt. (Hugo, Graham, Nala, Sirius, Die-Katze-deren-Name-nicht-genannt-werden-darf, Tilly, Spocky, Tiberius, Hermine und natürlich John.)

Nun sieht es so aus, als würde aus mir eine kauzige alte Frau mit 100 Schreibmaschinen werden. Jede kriegt einen Namen, (die neue heißt Brudi, wie sonst?) und ich werde viel von der alten Zeit reden (Wisst ihr noch, damals? Wir hatten ja nichts!) und meine schlohweißen Haare werden umwerfend aussehen und der häufigste Rat, den ich jungen Leuten geben werde, wird lauten: Lies ein Buch! Du weißt schon. Buchstaben auf Papier, da tun sich Welten auf. 

Joa, ich freu mich drauf. Will jemand einen getippten Gruß? Ich muss das kauzig sein üben.