Lese-Monat September

Caro mit ihrem September-Stapel

Joanna Penn – Mindset für Autoren (eBook) 

Dieses Sachbuch mag für Anfänger gut geeignet sein. Wenn man wie ich schon ein paar Ratgeber gelesen hat, dann ist da wenig Neues dabei. Es liest sich locker-leicht, die Autorin ist mir sehr sympathisch, sie greift auch schwierige Themen auf, sie spart auch das liebe Geld nicht aus. Das wird ja gern mal vernachlässigt, weil wie arbeiten ja nur für die persönliche Erfüllung, für den Traum von Berühmtheit, um sagen zu können: „Ich habe ein Buch geschrieben.“ *zwinki zwonki* Reicht ja dann auch, gell.

Veröffentlichen, vermarkten, gelesen werden; das steht ja alles auf einem anderen Blatt. Joanna Penn versucht das alles abzudecken, mir persönlich ist die Abwicklung der Themen aber an manchen Stellen zu oberflächlich. Vor zehn Jahren hätten alle diese Infos eine andere Wirkung auf mich gehabt. ⭐️⭐️⭐️⭐️

Daniel Kahneman – Schnelles denken, langsames denken (Hörbuch)

Gelesen von Jürgen Holdorf. Mit diesem Hörbuch habe ich Wochen verbracht, jeden Tag 10 bis 15 Minuten. Ich habe mich schon oft gefragt, warum ich in manchen Situationen blitzschnell reagiere und in anderen langsam wie eine Schnecke bin. Und warum kann ich das nicht steuern? Beeinflussen? Daniel Kahneman hat es mir erklärt, sehr ausführlich und so, dass ich es auch verstehe. System 1 und 2 arbeiten einfach sehr unterschiedlich. Allerdings ist die Flut an Infos und Erklärungen so gewaltig, dass ich mein tägliches Hör-Pensum auf maximal 15 Minuten reduziert habe. Damit ich auch Zeit habe alles sacken zu lassen, zu verstehen, darüber nachzudenken. Es ist unheimlich spannend den Erklärungen, Studien und Experimenten zu folgen, die erklären, warum wir denken was wir denken und wie wir zu den Entscheidungen kommen, die wir treffen. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Coppenrath – Am Alter vorbei geht auch ein Weg

Das ist so ein kleines Geschenke-Buch, dass zu jeder Gelegenheit passt. Nun bin ich nicht ganz objektiv, weil da eine Kurzgeschichte von mir drin ist. Ich habe das Büchlein gelesen, ich muss ja wissen, mit wem ich da zusammen veröffentlicht wurde, und mit wem ich mir den Platz teile. 😉 Da waren herrliche Geschichten drin, ich habe ein paar mal herzlich gelacht und mich auch wieder erkannt. Ich bin in guter Gesellschaft, da fühle ich mich wohl. Ich empfehle dir also Kurzgeschichten für Bus und Bahn und Wartezimmer – oder wo auch immer du Zeit findest für eine kleine Auszeit. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Katharina Hartwell – Das schwebende Schiff

Das ist Band 3 der Silbermeer-Saga. Der Abschluss der Reihe ist gelungen, ich bin zufrieden damit. Aber ich habe es auch kommen sehen, ich bin also wenig überrascht. Braucht es das? Ein überraschendes Ende? Vermutlich nicht. Die Geschichte war spannend und gleichzeitig absehbar, es war ein großes Lesevergnügen, es war aber auch Arbeit. Sprachlich holperte es immer wieder, ich fand die Satzstellung viele Male merkwürdig, musste zurück an den Anfang, nochmals lesen, überlegen, ob ich das jetzt alles verstanden habe… diese Stolpersteine rissen mich aus dem Lesefluss. Es war also unrund und eckig, und dann wieder sehr besonders – so, wie ich es aus den vorangegangenen Büchern kenne.

Ich tauche hier ein, in eine ganz andere Welt, der Kartenmacher hat einen guten Fächer auf den Tisch gelegt, ich habe das schon kapiert. Aber, es wäre auch leichter gegangen, für alle Beteiligten. Der Schluß war unnötig lang. Es war eine unglaubliche Reise, der erste Band gefiel mir am Besten. Die Geschichte ist komplex und verwirrend, man muss sich als LeserIn mühe geben, mitdenken. Das ist an sich was Gutes. Ich muss mich ein bisschen recken und strecken um mithalten zu können, mir wird nicht alles vorgekaut auf einem Tablett serviert, ich schätze das. Wenn ich selber denken darf. Das ist alles nichts schlechtes, nur war es (mir) teilweise zu viel.

Eddas Welt, aus der Feder von Katharina Hartwell, war so ganz anders, als alles was ich bisher gelesen habe. Sehr besonders, spannend und ungewöhnlich, ich bin völlig abgetaucht. Und ich will die Geschichte mögen, alle Figuren, alle Inseln, selbst wenn mir nicht JedeR sympathisch ist, selbst wenn sie in ihr Unglück rennen.

Vielleicht muss ich es nochmal lesen, mich nochmal drauf einlassen, manchmal braucht es einen zweiten Blick um alles zu verstehen, zu sehen. ⭐️⭐️⭐️⭐️

Jim Dodge – Fup

Den Roman habe ich schon an anderer Stelle rezensiert. HIER. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Haruki Murakami – Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede (Hörbuch) 

Ich muss gestehen, dass ich noch keinen Roman von Haruki Murakami gelesen habe. Ich habe keine Ahnung was er so schreibt. Ich bin beim stöbern über dieses Hörbuch gestolpert. Joggen und Schreiben. Ich dachte, das sind doch meine Themen, dass muss gut werden. Ich habe schon viele Sportarten ausprobiert, aber das Joggen ist mir von allen die Liebste, und auch diejenige, die ich am längsten praktiziere. Keine Langstrecken, nein. Ich renne eine Stunde, die Kilometer und die Zeit sind mir herzlich egal. Mich interessierte, was Murakami zu diesen Themen zu sagen hätte, wie er das verbinden würde. Und auch, ob das für mich dann einen Mehrwert hat. Dieses Buch wird bei den Biografien gelistet, bei den Sachbüchern. Dabei ist es eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit dem Rennen, mit dem, was man körperlich leisten kann und will. Schreiben ist einem Langstreckenlauf nicht unähnlich. Das habe ich gleich kapiert. Dieses Buch ist nicht bei den Schreibratgebern gelistet und dennoch habe ich den Eindruck, jemandem, der sein Handwerk beherrscht (und dabei sehr bescheiden ist) über die Schulter geschaut zu haben. Ich fühle mich gesehen, verstanden, ich habe viel gelernt, ich teile viele seiner Ansichten – zum Laufen und zum Schreiben. Ich weiß nicht, wie interessant das alles ist für Menschen, die weder rennen noch schreiben. Ich sehe es als Ratgeber für ein gutes Leben: Körperlich und geistig in Bewegung bleiben. Ich wünsche mir das bis ins hohe Alter. Und nun muss ich die Bücherei plündern und alle Murakami-Hörbücher heim tragen. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Thomas Mann – Buddenbrooks (Hörspiel)

Als Printbuch, also selber lesend, fand ich es langweilig. Vor vielen Jahren habe ich diesen Roman abgebrochen. Damals hatte ich keinen Blick für die präzise Sprache, für die Bilder, die er erzeugt. Das ging alles an mir vorbei. Doch das Hörspiel begeistert mich sehr, ich hab die ganze Zeit den Eindruck, dass ich da viel lernen kann. Ich hatte erwartet, dass der Roman, also Thema und Sprache, altbacken ist und geschwollen. Jetzt, dank des Hörspiels, habe ich einen Zugang zur Handlung und zur Schönheit der Sprache. Jetzt verstehe ich endlich, was Thomas Mann da gemacht hat. Und: Es wird nicht mein letztes Hörspiel sein. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Hannah Arendt – Die Freiheit, frei zu sein (Hörbuch)

Gelesen von Sandra Schwittau. Das ist auch eins der Bücher, dass ich mehrfach lesen (hören) muss, bis ich alles geschnallt habe. Keine Ahnung, wie andere Leute das machen, ob die gleich „Aha!“ sagen. Ich muss mir, nach einem Sachbuch immer die Zeit nehmen, alles in Ruhe zu durchdenken. Dank Daniel Kahnemann weiß ich, mein Sytem 2 arbeitet grad auf Hochtouren. Das mit der Freiheit ist gar nicht so einfach. Hannah Arendt erklärt hier Begriffe wie Krieg, Revolution, Freiheit. Was ist das, wie geht das? Ja, wie? ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Lese-Monat September

Lese-Monat August

Mein Lese-Monat August

Das war mein Lese-Monat. Ich habe ja schon ein paar der Bücher rezensiert. Ich würde gern noch was zu „Quiet Girl“ schreiben, aber dafür brauche ich mehr Zeit. Nur soviel: Ich fühle mich gesehen, verstanden.


Das Reportagen-Heft wäre soweit in Ordnung, rein inhaltlich. Aber das Layout der Zeitschrift ist so schlimm, dass es mir nicht möglich ist, dass bequem und mit Genuss zu lesen. Meine Legasthenie kickt da voll rein. Ich muss alles über und unter meiner aktuellen Lese-Zeile mit einem Blatt Papier abdecken, damit ich überhaupt lesen kann, was da steht. Ansonsten sehe ich da nur hüpfenden Buchstabensalat, das ist anstrengend und sehr, sehr unschön. Schade, wir werden keine Freunde. 

  • Hanns-Josef Ortheil – Schreiben über mich selbst ⭐️⭐️⭐️ [Link: Rezension]
  • Dr. Anne Fleck – Energy! ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Michael Morpurgo – Der Leuchtturmwärter und ich ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ [Link: Rezension]
  • Charlotte Blum – Das Fräulein vom Amt (eBook) ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ [Link: Rezension]
  • Alexandra Stross – Natürliche Darmsanierung ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Debbie Tung – Quiet Girl ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Reportagen 62/2022 
  • QWERTZ 2/2022

Was hast du gelesen? Erzähl´s der Caro. 🙂

Schreiben über mich selbst

Schreiben über mich selbst

Während des Lesens hatte ich mir vorgenommen, einen Verriss zu schreiben. Inzwischen bin ich durch, habe alles ein bisschen sacken lassen und staune jetzt, wie viele Passagen ich unterstrichen und angemerkt habe. Ja, ich bin so ein schrecklicher Mensch: Ich schreibe, zumindest mit Bleistift in Bücher hinein. Ich unterstreiche Stellen, die mir gut gefallen. Tagebücher anderer Leute finde ich offensichtlich spannend, hier waren schöne Formulierungen drin. Ich hab keine Ahnung, wer John Cheever ist. Aber er hat das in sein Tagebuch geschrieben: 

Mich versöhnlich und mitfühlend der entsetzlichen Einzigartigkeit meiner selbst stellen.

John Cheever

Und jetzt will ich seine Tagebücher lesen. Jedenfalls. Ich habe also doch ein paar Dinge mitgenommen: Zitate, die mir gut gefielen, Anregungen zum Nachdenken, und Literaturtipps in andere Richtungen. Ich bewerte „Schreiben über mich selbst“ trotzdem nur mäßig, weil mich zwei Dinge stören an dem Schreibratgeber.

  1. Die Partneraufgaben. Vier oder fünf Übungen erfordern einen Interview-Partner, der einem Fragen stellt und die Aufgaben mitgestaltet. Es geht ja um das Schreiben über mich selbst, ich verstehe dasd als inneren Dialog. Dass ich mich dafür erst jemandem offenbaren muss, dass ein Tagebuch nicht ausreicht, nervt mich. Das Szenario, dass ich eine Freundin bitte, mir diese Fragen zu stellen, sehe ich einfach nicht. Schreiben über mich selbst impliziert auch ein gewisses Schreiben für mich selbst. Da brauche ich niemanden extra. Ich bin mir da genug. Diese Schreibaufgaben habe ich alle ausgelassen, das interessiert mich nicht.
  2. Die Übungen beziehen sich nahezu alle auf die Kindheit. Es gibt ganz am Schluss noch eine Aufgabe, die sich an Großeltern richtet, die Texte für ihre Enkel verfassen wollen. Ein Nachlass, quasi. Sinngemäß lautet die Aussage des Buches also: Zwischen dem 20. Lebensjahr und der Rente passiert nichts, worüber es sich zu schreiben lohnt. Das ist langweilig und uninteressant. Und da bin ich ganz entscheiden anderer Meinung. Mir ist völlig klar, dass ein Büchlein von 160 Seiten gar nicht leisten kann, was ich da erwarte: Ein ganzes Leben plus Charakter und diese zauberhafte Sache: Lebenserfahrung. Aber zu meinen und explizit auszudrücken, dass Schreiben über sich selbst nur dazu da ist, seine Kindheit aufzuarbeiten, ist meiner Meinung nach zu kurz gedacht. (Wobei es hier nicht um den therapeutischen Aspekt geht) Kind ist man nur ein paar Jahre, Erwachsen ist man Jahrzehnte. Ich bin jetzt 40 und wenn ich davon ausgehe, dass ich 80 werde, dann habe ich meine bisherige komplette Lebenszeit noch mal vor mir. Ich weiß nicht, was ich von dem Buch erwartet habe, vielleicht Schreiben über mich selbst im Sinne von mich besser kennen lernen. Die Kindheit ist ein Aspekt davon, ja. Prägungen, Sozialisation, meine Wurzeln. Jajaja. Ich stehe hier und schaue in eine bestimmte Richtung. Ich hätte wohl gerne einen atemberaubenden Rundumblick. Jedenfalls, das Buch bietet das nicht, es ist vermutlich auch zu viel verlangt. Ich bin kein Kind mehr, ich hab keine Enkel, ich bin offensichtlich nicht in der Zielgruppe für das Buch.

Ich bin überzeugt davon, dass es mehr Spielformen gibt und auch mehr Gründe, den Blick nach innen zu richten und Dinge und Ansichten zu Papier zu bringen. Dieser Schreibratgeber kratzt da nur an der Oberfläche. Schade. ★★★

  • Schreiben über mich selbst
  • DUDEN Kreatives Schreiben
  • Hanns-Josef Ortheil

Lese-Monat Juli

Mein Lese-Monat Juli 2022
  • KritzelPixel – Zeichnen lernen in 5 Wochen ⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Dominik Schwarz – Instagram Marketing 2022  (eBook) ⭐️⭐️⭐️
  • Dr. med. Adrian Schulte – Alles Scheiße!? Wenn der Darm zum Problem wird ⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Wladimir Kaminer – Meine kaukasische Schwiegermutter (Hörbuch) ⭐️⭐️⭐️
  • Horst Evers – Hinterher hat man‘s meist vorher gewusst (Hörbuch) ⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Horst Evers erklärt die Welt (Hörbuch) ⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Wladimir Kaminer – Liebesgrüße aus Deutschland ⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Mariana Leky – Kummer aller Art ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Mariana Leky – Liebesperlen ⭐️⭐️⭐️
  • Meike Stoverock – Das Stahlen des Herrn Helios ⭐️⭐️⭐️
  • Die Ernährungs-Docs ⭐️⭐️⭐️

Mein Lese-Monat Juli war durchwachsen. Ich hab wieder viel Zeit auf der Autobahn verbracht, weil ich einige get shorties Termine hatte, und da kann ich dann nach Herzenslust meinen Hörbüchern lauschen. Ich hatte aber auch wieder gesundheitliche Probleme. Lactose und Fructose und Histamin. Wenn jetzt noch Gluten dazukommen, werd´ ich wohl verhungern. 😉 Es ist nicht schön. Die Bücher konnten meine Fragen aber nur bedingt beantworten, weil alle davon ausgehen, dass man nur ein Problem hat und nicht viele gleichzeitig. Und wer bitteschön hat, auf dieser Welt nur eine Sache, die ihn plagt? Eben. Jedenfalls. „Kummer aller Art“ war diesen Monat meine Perle. das kann ich herzlich weiter empfehlen. 

Zeichnen lernen in 5 Wochen

Ich liebe Zeichen-Lern-Bücher, ich kaufe die im Unverstand, allein sie zu haben macht mich schon sehr glücklich. Von KritzelPixel habe ich zwei Bücher, ich finde die Übungen auch sehr sinnvoll, ich kann das gut weiter empfehlen. Aber: Und das Aber bezieht sich auf mich, nicht auf das Buch. Kritzelpixel stellt verschiedene Übungen und Methoden vor, die soll man natürlich üben, was auch sonst. Am besten täglich und wiederholend. Das leuchtet mir alles ein. Und andere Menschen kriegen das sicher auf die Kette. Ich mit meinem ADHS-Hirn aber nicht. Wenn ich im Hyperfokus bin, dann mache ich zehn Sachen hintereinander, wie eine Irre. Dann läßt der Rausch nach, ich verliere das Interesse und dann schaue ich das Buch 10 Wochen nicht mehr an. So viel zum Thema üben. WENN ich übe, dann exzessiv. Aber halt nicht regelmäßig, nicht in der Art, dass ich mir durch tägliche Wiederholung eine Fertigkeit aneigne. Ich habe das ganze Buch gelesen, ich habe alle Übungen mindestens ein Mal gemacht. Aber nicht in 5 Wochen und nicht mit dem Ergebnis, dass ich die Motive aufeinander aufbauend immer besser bewältigt habe. Und das frustriert mich. Aber, ich sage es nochmal: Das liegt nicht am Buch, das liegt an mir. Ich weiß das und werde weiter Zeichen-Lern-Bücher kaufen, weil mir die Vorstellung gut zeichnen zu können gefällt. Das bedeutet nicht, dass ich es je wirklich kann. Und das ist okay.

Instagram Marketing 2022

Ich finde Instagram faszinierend und dachte, ich könnte mir hier noch ein paar Tipps holen. Mich interessiert zum Beispiel, wie man einen Shop einrichtet, wie man einen Beitrag bewirbt, wie man mehr Follower bekommt und denen das liefert, was sie auch interessiert. Ich bräuchte, glaube ich, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung durch dieses Labyrinth. Ich habe einen Creator-Account, ich würde den gern voll ausschöpfen. Das Buch hat mir die Fragen, die ich habe, nicht beantwortet. Ich bin nicht weiter gekommen oder schlauer geworden. Die meisten Infos, die das Buch bietet, habe ich online in irgendwelchen Artikeln schon gelesen. Da war wenig Neues dabei. Ich muss also weiter YouTube Tutorials gucken und es selbst heraus finden.

Die Ernährungs-Docs und Alles Scheiße!?

Ich habe Kummer mit Laktose, Fructose und auch mit Histamin. Beide Bücher erklären diese Sachverhalte, in einem sind auch jede Menge Rezepte drin, allerdings kann ich nur müde lachen, wenn mir im ersten Kapitel erklärt wird, warum der Körper Fructose nicht verwerten kann um mir im Rezepte-Teil dann Frucht-Smoothies zu empfehlen. So als würden die Probleme alle einzeln und unabhängig voneinander auftreten. Ich habe mich also in die Materie eingelesen, manches endlich verstanden, aber an der Umsetzung hapert es noch. Ich muss meine Ernährung umstellen. Ich habe noch drei Bücher aus der Bücherei entliehen, vielleicht sind die praktischer. Mal sehen.

Wladimir Kaminer und Horst Evers

Beide sind Lesebühnen-Autoren, das ist ja quasi Recherche für mich. Ich brauche dringend einen neuen get-shorties Text. An Ideen mangelt es nicht. Ich hab viele angefangene Texte auf dem Computer gespeichert. Die Schwierigkeit ist, sich für eine Idee zu entscheiden und diese dann zu Ende zu bringen. Ein „Ja“ hier heißt immer auch 17 Mal „Nein“ dort. Das lähmt mich so sehr, dass ich den Entwürfe-Ordner komplett ignoriere. Auf meinen Touren für die get shorties Lesebühne habe ich also 4 Hörbücher inhaliert, manches Mal laut gelacht, manchmal stumm den Kopf geschüttelt und sehr oft gedacht: „Ich wünschte dieser Text wäre von mir.“ Bei Horst Evers ist mir das öfter passiert als bei Wladimir Kaminer. Horst Evers ist im Prinzip ein Dorfkind in der großen Stadt und Wladimir Kaminer ein gut integrierter Ausländer, der die Eigenheiten seiner alten Heimat mit den Eigenheiten seiner neuen Heimat vergleicht. Beide sind ein wenig seltsam. 😉

Mariana Leky

Diesen Monat erschien ein neues Buch von ihr mit Kolumnen „Kummer aller Art.“ Ich empfinde den Schreibstil bzw. ihren Blick auf die Welt wie „magisches Denken“. Die Leute haben tatsächlich Kummer aller Art, und es gibt nicht für alles eine Lösung, aber Mariana Leky bzw. ihre Figuren haben einen ganz liebevollen, mitfühlenden Blick auf die Welt und ihr Umfeld. Das ist sprachlich schön, das ist gut fürs Herz, das tröstet und nimmt mich mit. Also hinein ins Buch, ich kann dann genauso emphatisch sein, Liebeskummer haben und Flugangst, keine Entscheidung treffen und innerlich zerzaust sein, es ist völlig in Ordnung. Hinterher fühle ich mich dann sehr aufgeräumt. Und wie viele Bücher können das? Eben.

Das Stahlen des Herrn Helios

Es gibt einiges, was mir an dem Roman gut gefällt. Der Einfallsreichtum der Autorin zum Beispiel. Sie entwirft mit Leichtigkeit eine ganz neue Welt, da ist ein Hase ein Meisterdetektiv, ein Fisch Anwalt und ein Huhn das Kindermädchen. Das ganze Setting ist einer Fabel ähnlich, inklusive eigener Sprache und Begriffe. Ich mag solche Sachen sehr gerne, dafür kann ich mich begeistern. Eine gescheiterte Existenz betäubt sich, als Beispiel, mit Schaff und ich muss dir nicht lange erklären, was das bedeutet. Meike Stoverock hat sich also unheimlich viel Mühe gegeben, ihre Überstadt auch sprachlich einzufangen und nicht nur zu beschreiben, was ich da sehe. Allerdings, hat sie an anderer Stelle ein paar unschöne Dopplungen. Die müssten nicht sein. Im Wanderzirkus geschieht ein Mord und Skarabäus Lampe, der Meisterdetektiv wird hinzugezogen um zu ermitteln. Sein Ziehsohn Teddy Bärlein ist extrem niedlich, manchmal schon fast zu viel. Der Meisterdetektiv bewegt sich durch die Stadt wie König Protz, ohne ihn geht gar nichts. Lampe befragt die Zirkusleute und jede*r liefert auch sofort ein Motiv. Die Polizei ermittelt natürlich in ganz falscher Richtung. Und an der Stelle wird es dann haarig. Das liegt aber an mir, nicht am Buch. Der Roman erinnert mich stark an Ermittler wie Hercule Poirot und ich finde diese Sorte Krimi langweilig. Weil der Ermittler am Schluß alle in einem Raum steckt, jedem sagt, was für ein Motiv er oder sie hat(te) um dann auszuführen, warum genau diese Person es nicht war. Zum Schluß kommt dann dieser Hase-aus-dem-Hut-Trick: Tadaa. Das ist der Mörder. Und alle sind ganz erschrocken, konnte ja keiner ahnen. Doch. Das kann man erahnen, und die Wiederholung aller Befragungen, die komplette Ermittlung samt Motive und Möglichkeiten nerven mich. Ich hab ganz kurz überlegt, ob ich das Buch weg lege, weil ich im letzten Drittel dann einfach nicht mehr in der Zielgruppe war. Wenn du jetzt diese Sorte Krimi super findest, dann nur zu. Dann bist du hier genau richtig.

Ich hab das Buch fertig gelesen, weil ich wissen wollte ob ich Recht habe. Ich hatte früh eine Vermutung, ich lag richtig, juhu. Insgesamt habe ich es gern gelesen. Das der Ermittler ein Hase alter Schule ist und mich das nicht fesselt, muss dich ja nicht abhalten, gell.

Was hast du gelesen, hm? Erzähl´s der Carolin

Schreiben dicht am Leben

Rezension:

Ich konnte inzwischen das dazugehörige Notizbuch – gebraucht – kaufen und habe somit die Reihe voll. Das bedeutet, ich kann nun all meine Schreibübungen ins Duden Blank Book hineinschreiben, alles hübsch ordentlich und am richtigen Platz. Mein innerer Monk ist sehr zufrieden. Jedenfalls.

Aus dieser Schreibratgeber-Reihe gefällt mir „Schreiben dicht am Leben“ bisher am besten, das spricht mich am meisten an. 19 verschiedene Übungen laden zum Schreiben ein und dieses Mal gefallen mir durchweg auch alle Impulse. Das ist nicht oft so. Üblicherweise picke ich mir ein paar Aufgaben heraus und lasse alles andere links liegen. Jede Übung greift einen Aspekt auf, wie man die Welt betrachten und in Worte fassen könnte. Das geht über den üblichen Tipp „Setze dich in die Fußgängerzone und beobachte Leute“ hinaus. Diese Schreibanregung ist ja nicht neu und findet sich in vielen Ratgebern.

Wie schon in den anderen Büchern der Reihe sind alle Schreibanregungen mit Text-Beispielen untermalt, meine Wunschliste ist schon wieder um 4 weitere Bücher angewachsen, weil mir die Beispiele so gut gefallen haben. Ich habe gestaunt und gedacht: „Was man alles machen kann. Toll.“ Wenn ich also mit meinem Notizbuch in der Fußgängerzone sitze, kann ich alles ganz minimalistisch einfangen, Dialoge mithören, überspitzt darstellen oder ganz anders, den Blick nach innen richten: „Wie geht es mir hier eigentlich?“

Es hindert mich ja keiner daran, mir ein paar Anregungen auszuwählen und miteinander zu vermischen. Ich finde es aber gut, dass hier im Buch die Übungen getrennt voneinander dargestellt sind mit dem Augenmerk auf einer einzige Sache. Ich würde es als „Sehen lernen“ zusammen fassen. Es geht ums beobachten, erfassen und komprimieren: Das Gesehene/Gefühlte in Worte zu fassen. Und da gibt es wirklich sehr viele Möglichkeiten. Ich habe herzlich gerne alles ausprobiert und damit gespielt und auch noch ein paar neue Dinge für mich mitgenommen. Dieser Ratgeber ist, meiner Meinung nach fürs kreative Schreiben, also für SchriftstellerInnen geeignet, Anfänger wie Fortgeschrittene, aber genauso fürs Tagebuchschreiben, für den ganz persönlichen, eigenen Gebrauch. Eine Universalanleitung, quasi.

  • Schreiben dicht am Leben ★★★★★
  • DUDEN – Kreatives Schreiben
  • Hanns-Josef Ortheil

Van Gogh – Sämtliche Gemälde

Van Gogh / Sämtliche Gemälde / Taschen Verlag

Die Gemälde von Van Gogh machen irgendetwas mit mir. Die Strichführung, die Farben, die Motive. Das berührt mich. Das kann ich nicht rational erklären, es ist wohl auch nicht nötig, man muss nicht alles ergründen. Ich habe jetzt mehrere Wochen mit diesem Wälzer verbracht. Van Gogh auf über 744 Seiten. Ich bin mit Neugier, aber ohne große Erwartungen eingestiegen, einfach mit dem Bedürnis etwas mehr über Vincent van Gogh zu erfahren. Nun weiß ich, dass er etwa 870 Bilder gemalt hat und ich staune über diese Zahl. Mit welcher Arbeitswut muss man sich in seine Kunst stürzen um das in wenigen Jahren zu schaffen? Ich fand das Buch sehr spannend, auch wenn der Begriff vielleicht nicht ganz richtig ist. Ich versuche es zu erklären:

Die beiden Autoren, Ingo F. Walther und Rainer Metzger haben hier das Leben von Van Gogh mit der Entstehung seiner Kunstwerke verwoben. Also was er wann und wo gemalt und gezeichnet hat und auch warum. Mit Erklärungen zu seinem Werdegang und seiner künstlerischen Entwicklung. Alle seine Werke haben Symbolkraft, das war von Van Gogh so gewollt und in seinen Briefen an den Bruder oder andere Künstler auch erklärt. Und das meine ich mit spannend: ich fand es total interessant, wie er an seine Arbeit herangegangen ist. Wenn er meinte, er müsste Gesichter und Kopfstudien machen um besser zu werden, dann hat sich Van Gogh vorgenommen 50 Bilder zu malen. Und dann hat er genau das getan. Konsequent, fast wahnhaft. Ich bewundere diese Arbeitseinstellung – und die Bilder natürlich. Das Buch habe ich inzwischen ausgelesen, aber ich will es noch nicht ins Regal räumen. Ich blättere immer noch vor und zurück und schaue mir die Bilder an. Damit kann man viel Zeit verbringen und immer noch etwas entdecken. Auch das finde ich spannend.

Die Kombination aus Kunstkatalog, Biografie und Auszüge aus den vielen, vielen Briefen, die Vincent Van Gogh sein Leben lang geschrieben hat, macht diese Lektüre richtig lebendig. Herzliche Empfehlung. ★★★★★

Ich habe inzwischen einige Dinge über Van Gogh gelesen und tolle Verfilmungen gesehen, die Meinungen gehen da ausseinander, ob es Selbstmord war, oder ob Van Gogh angeschossen wurde und die Täter mit seinem Schweigen schützte. Ich maße mir da kein Urteil an. Hier im Buch wird sein Ende als Selbstmord dargestellt und mit seinem „Abschiedsbrief“ an den Bruder belegt. Wie sein Leben wohl verlaufen wäre, wenn seine Sterne etwas gütiger auf ihn herabgeblickt hätten?

Diesen Monat fahre ich noch nach Hambrug und sehe mir, unter anderem die Ausstelung „Van Gogh alive“ an und bin sehr gespannt.

  • Van Gogh. Sämtliche Gemälde
  • Ingo F. Walther, Rainer Metzger
  • Herausgeber: ‎ TASCHEN
  • Gebundene Ausgabe: ‎ 744 Seiten
  • ISBN-10: ‎ 9783836557122
  • ISBN-13 : ‎ 978-3836557122

Bester Van Gogh Film, also meiner Meinung nach:

Und meine Lieblingsversion von „Starry Starry Night“:

Mein Lese-Monat April

Lese-Monat April: Schreibratgeber, Der dunkle Turm, Horst Evers und der Hobbit

  • Hanns-Josef Ortheil – Schreiben dicht am Leben ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Horst Evers – Wer alles weiß, hat keine Ahnung (Hörbuch) ⭐️⭐️⭐️⭐️
  • J. R. R. Tolkien – Der Hobbit (Hörbuch gelesen von Gert Heidenreich) ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Stephen King – Schwarz (Der dunkle Turm Band 1) Hörbuch gelesen von Vittorio Alfieri ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Ich war die letzten Wochen so mit dem neuen Manuskript beschäftigt, dass ich kaum zum Lesen gekommen bin. Daher sind in meiner Liste eigentlich nur Hörbücher, die ich auf der Autobahn konsumiert habe. Ich hoffe, ich komme diese Woche noch dazu im Blog jeweils eine vernünftige Rezension zu schreiben. Den Schreibratgeber möchte ich herzlich empfehlen und „Schwarz“ habe ich in einer überarbeiteten, erweiterten Fassung gehört. Ich las den Roman vor… puh 15 Jahren? Vielleicht ist es sogar länger her. Dennoch glaube ich, dass die Überarbeitung dem Buch gut getan hat. Ich hatte die Story unter „experimentell“ abgespeichert und dachte damals: „Krass, der gute Herr King hat selber keine Ahnung wo das hinführt. Spannend. Dass er das so schreibt und dass ein Verlag dieses Experiment mitmacht. Da bleibe ich dran.“

Mache ich tatsächlich, ich trete die Reise mit Roland noch mal an – in der Hörbuch-Fassung. Yay.

Was hast du gelesen, hm?

Lese-Monat März

Mein Lese-Monat März

Stephen King – Brennen muss Salem (Hörbuch gelesen von Jürgen Kluckert) ⭐️⭐️⭐️

Das Buch gehört definitiv nicht in meine Favoriten-Liste. Die Story ist nicht schlecht, aber mir war es teilweise zu langatmig, und dieses Mal hatte ich auch Schwierigkeiten die Figuren auseinander zu halten. Auf der einen Seite gab es also (zu) lange Passagen, warum Barlow kein Vampir sein kann bzw. es keine gibt, wir sind hier ja alles ganz vernünftige, rationale Menschen, jaja. Und auf der anderen Seite waren mir die Charaktere nicht genug ausgearbeitet. Und Jürgen Kluckert und ich werden keine Freunde.

Diana Hillebrand – Heute schon geschrieben? Band 6 (eBook) ⭐️⭐️⭐️⭐️

Ich mag die Reihe und werde auch gleich mit Band 7 weiter machen. Aber ich habe inzwischen schon einige Schreibratgeber gelesen, deshalb war bei Band 6 – für mich – nichts Neues dabei.

Christine Spindler – Mein Ideengarten (eBook) ⭐️⭐️⭐️⭐️

Hübsche Idee, ich habe mir auch ein paar Notizen gemacht, aber bis jetzt hat die Idee allein mich noch nicht in die Handlung gebracht. Ich weiß noch nicht, ob ich die Methode ausprobiere, auch wenn sie mich (in der Theorie) anspricht.

Svenja Hold – ADHS bei Erwachsenen (eBook) ⭐️⭐️⭐️

Das Buch ist ADHS-freundlich geschrieben, das liest sich ratzfatz weg, bleibt meiner Meinung nach aber theamtisch an der Oberfläche. Ich finde es ist ein guter Einstieg, viel mehr aber auch nicht. Die Tipps sind ganz nett. Wenn man sich aber mit Achtsamkeit beschäftigt, dann sind die auch nicht neu. Es gibt noch ein paar weiterführende Links, die ich mir noch anschauen werde. Dieser 5-Wochen-Plan ist putzig, den habe ich in einer halben Stunde gelesen und gedacht, jaja, süß. Als wenn ich mit ADHS fünf Wochen an dem Büchlein dran bleiben würde… Manches davon habe ich schon ausprobiert, manches mache ich tatsächlich. Zumindest manchmal. Dieses Buch ist das erste, dass ich zu dieser Thematik gelesen habe, aber es bleibt wohl nicht das letzte. Aus Gründen.

Stephan Porombka – Schreiben unter Strom ⭐️⭐️⭐️⭐️

Diesen Schreibratgeber aus der Reihe „DUDEN – Kreatives Schreiben“ habe ich schon an anderer Stelle rezensiert: HIER Ich mag die Reihe sehr, ich bleibe dran. Im Moment bin ich mit „Schreiben dicht am Leben“ beschäftigt. Später mehr.

Bill Watterson – Calvin und Hobbes Band 4 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Hach. Die Zwei. ❤

J. K. Rowling – Harry Potter und das verwunschene Kind ⭐️⭐️⭐️⭐️

Ich habe das Screenplay endlich gelesen, weil ich besitze nämlich Karten für das Theater in Hamburg, und da will ich ja vorher wissen, was auf mich zu kommt. Natürlich ist so ein Theater zeitlich und örtlich begrenzt, die Geschichte muss quasi in vier Stunden (und an zwei Abenden) erzählt sein, daher ist das schon Recht, alles. Aber nicht ansatzweise so raffiniert und komplex wie die Bücher. Das geht ja auch gar nicht, is klar. Ich habe die Geschichte gern gelesen und bin nun sehr gespannt, WIE diese ganze Geschichte umgesetzt wird. Auf der Bühne. Das wird aufregend und ich freu mich drauf.

Shirley Jackson – Spuk in Hill House (Hörbuch gelesen von Richard Barenberg) ⭐️⭐️⭐️

Uff, naja. Wenn ich bei einem Buch daneben greife, maule ich nicht, ich sage folgenden Satz: „Ich bin nicht in der Zielgruppe.“ Andere finden das sicher gruselig. Ich fand’s langweilig.Vermutlich war das 1959 bahnbrechend und herausragend. Aber jetzt kann ich nur müde mit den Schultern zucken. Von den 7 Figuren gingen mir 5 auf die Nerven.

Schreiben unter Strom

Rezension:

  • Schreiben unter Strom ⭐️⭐️⭐️⭐️
  • DUDEN – kreatives Schreiben
  • Stephan Porombka

Ein Buch über das Schreiben im Internet ist ja quasi am Veröffentlichungstag schon alt. Das weiß Stephan Porombka auch, das schreibt er sinngemäß selbst in seinem Text. Nun ist dieses Buch schon zehn Jahre alt. Ich hab das damals gekauft, als die Reihe „Kreatives Schreiben“ im DUDEN Verlag erschienen ist. Insgesamt sind in der Reihe, herausgegeben von Hanns-Josef-Ortheil sieben Bücher zu verschiedenen Themen. Es gibt noch ein achtes Buch, das sieht aber wie ein Stiefkind aus. Jedenfalls. Neulich fiel mir dieses Buch in die Hände, ich staune manchmal was ich alles habe, im Regal und vergessen auf dem SUB.

„Schreiben unter Strom“ habe ich vor zehn Jahren schon mal gelesen, jetzt wollte ich eigentlich nur kurz rein schmöckern, und hab es dann fast versehentlich, an zwei Abenden komplett gelesen. Der Ton ist ein bisschen schulmeisterlich und die Beschreibungen wie man einen Tweet bei Twitter absetzt muten heute putzig an. Aber es liest sich flott, die Möglichkeiten im Internet zu veröffentlichen sind heute ja noch umfangreicher, noch einfacher als vor zehn Jahren. Von den Schreibaufgaben habe ich vier ausprobiert, diese dienen aber eher dazu meine Ideen zu bündeln und eine Übersicht in meine Möglichkeiten zu bekommen. Die Ergebnisse dieser Aufgaben landen vermutlich nicht im Netz. Aber wenn ein Buch, obwohl es zehn Jahre alt ist, mir noch mal mehrere Impulse schenkt, dann nann ich es auch noch mal empfehlen.

Mein Plan ist, die ganze Reihe, also sieben Bände und das Stiefkind noch mal zu lesen und hier vorzustellen.

  • Projekt DUDEN – Kreatives Schreiben (Später mehr)

Hast du da Lust drauf? Ich hab Lust! Und, ich habe noch eine handvoll anderer Schreibratgeber auf dem SUB liegen. Vielleicht schaffe ich es tatsächlich jeden Monat einen davon zu rezensieren. Wünsch mit Zeit. 😉

Caro

DUDEN: Kreatives Schreiben

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Ich mag Listen. Und ich mag Buchreihen, ganz besonders wenn ich sie vollständig habe. Hier im Blog führe ich mehrere Listen bzw. Projekte, jetzt kommt eine weitere dazu: Projekt Duden. Letzte Woche stöberte ich durch meine Schreibratgeber, die gelesenen und die ungelesenen. (Was sich noch auf dem SUB befindet, kannst du hier nachlesen: Lese-Challenge 2022) Dabei stieß ich dann auf die Reihe „Kreatives Schreiben“ aus dem DUDEN Verlag. Die gebundenen Bücher sind alle sehr hübsch und soweit ich mich erinnere auch hilfreich. Allerdings ist das zehn Jahre her. Jedenfalls. Nun habe ich Lust die Reihe noch mal zu lesen und auch zu renzeniseren. Ich habe mit Schreiben unter Strom angefangen, als nächstes lese ich „Schreiben dicht am Leben“. Den Fortschritt meines Projekts dokumentiere ich hier, mit Links und Fotos und Anmerkungen. Mir fehlt allerdings das Notizbuch zur Reihe, das habe ich damals nicht dazu gekauft. Jetzt fände ich es aber hübsch, der Vollstänigkeit halber, es auch noch zu erwerben. Allerdings ist das gute Stück nicht mehr erhältlich. Falls du mir einen Tipp hast, wo ich es noch kaufen könnte, gern auch gebraucht, dann sag Bescheid, ja? Hier ist die Liste.

Mai 2022 Nachtrag: Ich habe die Reihe voll. Samt Notizbuch. Yay.

Duden – Kreatives Schreiben

Liste: Duden Kreatives Schreiben + Blank Book

Stand: Mai 2022