Termine im Mai

Carolin Hafen auf der get shorties Lesebühne

Nach dem tollen Auftakt in Böblingen letzten Monat freue ich mich auf neue Termine. Das hat so gut getan endlich wieder mal auf eine Bühne zu dürfen, mit einem Publikum, das genauso begeistert bei der Sache war wie wir. Der gute Ingo hat uns den Kalender mit Lesungen und Schreibbuden gefüllt, wir wollen dieses Jahr auch einen neuen Shorties-Band herausbringen, es stehen großartige Dinge an.

13. Mai – Lesung im Merlin Kulturzentrum, Stuttgart / 20 Uhr

14. Mai – Schreibbude in Ebersbach / 10 bis 13 Uhr

15. Mai – Schreibbude in Stuttgart, vor der Staatsgalerie / 13.30 bis 16.30 Uhr

22. Mai – Schreibbude in Öhringen / In der Altstadt / 13 bis 16 Uhr

get shorties Schreibbude Plakat
get shorties Schreibbude Plakat

Mehr Infos unter www.getshorties.de

Termine im April

Carolin Hafen im Blauen Haus in Böblingen

Wir dürfen´s und wir tun´s. Lesen. Yay. Es gelten die üblichen Spielregeln.

Die get shorties Lesebühne ist endlich mal wieder in Böblingen, im Blauen Haus zu Gast.

09. April 2022 / 20 Uhr

Schreibbude

Der gute Ingo hat uns auch neue Schreibbuden-Termine organisiert. Wir hauen diesen Sommer wieder in die Tasten. Ich freu mich!

Ebersbach: Supermarkt-Schreibbude

Samstag, 14. Mai 2022 im REWE Markt, Hauptstraße 83
10-13 Uhr

Öhringen: Messe-Schreibbude

Samstag, 22. Mai 2022 in der Altstadt
13-16 Uhr

Eppingen: Schreibbude

Samstag, 30. Juli 2022

12-15 Uhr

Staatsgalerie Stuttgart: Schreibbude

 Sonntag, 15. Mai  
 Sonntag, 12. Juni
 Sonntag, 10. Juli
 Sonntag, 14. August
 Sonntag, 11. September

Immer von 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr

Stadtbibliothek Stuttgart: Schreibbude

Samstag, 24. September 2022 im Rahmen des Familientages der Stadtbibliothek Stuttgart 

11-17 Uhr

Termine im März

get shorties Lesebühne

Termine, jawohl. Plural. Der gute Ingo hat wieder im Hintergrund gezaubert. In den Jahren vor der Pandemie habe ich mir deswegen gar nicht so viele Gedanken gemacht. Ich hatte Termine im Kalender, ich fuhr hier hin und dorthin, da stellte sich nur die Frage „Wer kommt, wer hat Zeit?“ und so gruppierten wir uns dann.

Jetzt ist es nicht mehr selbstverständlich. Mir fehlt mein Shorties-Freundeskreis, meine AutorInnen-Kollegen, das Lesen, das Publikum, essen gehen, die Reihenfolge ausdiskutieren und die Gespräche, die sich darum drehen wer einen neuen Text dabei hat und deswegen Nervös ist. Und dann höre ich den anderen zu, ja über den „Rodderich“ kann ich auch zum zweihundertsten Mal lachen. Kein Problem.

Die letzte Lesung liegt nun auch schon wieder Monate zurück. Ich glaube ich war zuletzt im Oktober 2021 im Einsatz. Ich müsste nach schauen, ich bin zu faul. Ingo hat immer Termine für uns gemacht, Gespräche geführt, nachgefragt, Infomaterial geschickt, die Presse eingeladen. Und dann, als alles anders wurde, da hat er Termine hoffnungsvoll verschoben, er ist dran geblieben, hat sich weiter gekümmert. All diese Dinge, die im Hintergrund passieren, als wären fleißige Wichtel am Werk, geschehen ja immer noch. Nur noch unsichtbarer als vorher. Falls das überhaupt möglich ist. Nein, das ist ganz und gar nicht selbstverständlich. Ich versuche meine Dankbarkeit zu zeigen, in dem ich was Neues schreibe. Klar, fürs Publikum, aber im Moment und in der Hauptsache für Ingo, der uns zusammenhält oder es zumindest versucht, so weit das in dieser Distanz möglich ist.

Ein neuer Text, das ist schwierig, ich habe nicht Ingos Ausdauer, ich hätte an seiner Stelle wahrscheinlich schon lange alle hingeschmissen. Wie ein trotziges Kind alles vom Tisch gefegt und gebrüllt: Dann halt nicht. Keine Termine, keine Lesungen, keine Kultur. Das Kreativ-sein ist mir schwer gefallen, das tut es noch. Irgendwie habe ich es geschafft ein neues Drachenbuch zu schreiben. Wenn das geht, dann kann ich auch eine neue Kurzgeschichte schreiben, das weiß ich.

Zwischen den Jahren, also nach Weihnachten und vor Silvester hatte ich eine Woche frei. Ich habe geschrieben. Der Fernseher blieb aus, das Internet nutzte ich nur für Recherchen, Synonyme und Rechtschreibung. Ich hatte keine Termine und keine Verpflichtungen. Das war quasi die beste Woche des Jahres. Ich, mein Manuskript und das Gefühl von Zeit. Ich habe mich reich gefühlt. Weil ich das alles machen konnte. Die Welt aussperren und in meine eigene eintauchen. Das funktioniert im Alltag leider kaum. Es muss so gehen. Es wird so gehen. Ich hab Termine im Kalender. Ingo hat sich gekümmert. Lesungen, Schreibbuden, die KollegInnen und ich. Wir werden all das wieder machen. Nervös sein, über den neuen Text reden beim essen, noch mal irgendwo den „Rodderich“ hören. Das wird super. (Man, das habe ich verdammt lang nicht mehr gesagt.)

19. März 2022 / Café Provinz / Marbach a. N. / 20 Uhr

25. März 2022 / Stadtbibliothek Göppingen / 20 Uhr

Es gelten die üblichen Spielregeln, Karten gibt es beim Veranstalter. Wir lesen uns!

~Caro

Mehr Infos unter www.getshorties.de

Pärchenkacke

Heute Abend findet wieder „Die stille Stunde“ bei Pia Helfferich statt. Wir schreiben, jeder für sich und doch über Zoom gemeinsam. Co-Working in Neusprech. Vielleicht lässt diese bescheuerte Pandemie ja irgendwann wieder Kultur und Lesungen zu. Vielleicht darf ich dann auch wieder auf eine Bühne, vielleicht gibt es neue Termine mit der get shorties Lesebühne und vielleicht brauche ich dann auch wieder eine neue Kurzgeschichte. Puh, das ist eindeutig nicht genug Druck um in die Puschen zu kommen. Uff. Und dann soll es ja bitte-danke auch noch ein anderes Thema sein, als dieses vermaledeite, große C. Uff. Ich dachte, ich schreibe eine Fortsetzung zu „Pärchenkacke“.

Photo by Lisa Fotios on Pexels.com

Der Gute holt mich von der Arbeit ab. Wie nett. Als er die Hände aus den Jackentaschen zieht, knistert es verdächtig. Ich kenne das Geräusch. 

„Was hast du da?“

Er zieht ein Biskuit-Röllchen in lila Verpackung aus der Tasche. 

„Ist das für mich?“

Er grinst. 

„Ist das wirklich für mich?“

Er guckt verwirrt. 

„Ist das für mich oder ist das Pärchenkacke? Muss ich das teilen, und wir knabbern von zwei Seiten an dem Biskiut-Röllchen wie Susi und Strolch, weil das so scheiße romantisch ist?“ 

„Es ist deins“, sagt er, küsst mich und übergibt mir endlich das Teil. 

„Meins also. Du Guter!“

Da hör ich wieder was knistern. 

„Was ist das?“

Er holt ein weiteres Röllchen aus einer weiteren Jackentasche. 

„Ist das auch meins?“

„Ja“, sagt er, „vorausgesetzt ich darf heute Abend den Film aussuchen.“ 

Ich schnappe die zweite Süßigkeit und sage: „Na gut.“ 

Und dann: „Moooment. Die gibt es nur im 5er Pack. Wo ist der Rest?“

Ist das der Anfang von einer neuen Geschichte? Ja. Schreibe ich heute Abend weiter? Ja. Hab ich jetzt ne Packung Biskuit-Rollchen inhaliert? Vielleicht. 😉

~Caro

Termine im Januar

Geimpft, geboostert, genesen, genial drauf und grandios groß auf Kurzgeschichten aus?

Wir wissen, es ist nicht einfach. Wir probieren es trotzdem, euch auch in diesen zeiten aus dem Haus zu locken. Es gilt 2G+ und die Plätze sind begrenzt. Bitte wende dich an den Veranstalter für eine Reservierung.

So, jetzt aber: Seit über zehn Jahren existiert die kabarettistische Lesebühne Get Shorties. Insgesamt acht Autorinnen und Autoren schreiben in wechselnder Besetzung Texte zum Lachen, Schmunzeln und Nachdenken. Immer abwechslungsreich, immer unterhaltsam. Dazu gibt´s Live-Musik vom Rock ’n‘ Roll Diktator.

Bücher-Bündel

Liebe Follower,

liebe Freundinnen und Freunde der get shorties Lesebühne,

nachdem jetzt leider wieder alle Lesungen und Schreibbuden aufgrund der Pandemie gecancelt wurden (naja… es wäre unter erschwerten 2G+ Regeln schon gegangen, aber wenn die Politik gleichzeitig empfiehlt unnötige Kontakte und Veranstaltungen zu meiden – und wer will da noch kommen? – wir haben ja Verständnis! – aber dann ist es mit der ausgelassenen Stimmung und der Freude auf tolle Lesebühnengeschichten auch schwierig), dann müsst ihr einfach die freie und gewonnene Zeit nutzen um selbst zu lesen oder euch Gedanken darüber machen, wen ihr mit Lesestoff beschenken könntet. 🙂 #GutenFreundenschenktmanBücher ❤

Letztes Jahr um diese Zeit hatten wir ein schönes, kleines Weihnachts-get-shorties-Büchlein herausgebracht und weil es sich verkaufte wie Schoko-Nikoläuse am Nikolaustag, haben wir eine zweite Auflage gemacht, die wir jetzt gerne wieder unter die Leute bringen würden. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Wir haben aber auch viele weitere tolle get shorties Kurzgeschichtenbücher, als Print und Hörbuch, alles dabei. Wir machen es auch gern möglich euch ein Bücher-Bündel zusammen zu stellen, schließlich können Nicolai Köppel, Volker Schwarz, Rainer Bauck, Regine Bott, Dorothea Böhme und Carolin M. Hafen auch die lange Form: verliebt, kriminell und zu den Sternen. Wir siginieren auch alles, wenn gewünscht.

Schaut euch einfach mal hier unter www.getshorties.de um oder schreibt mir direkt: info@maringoverlag.de

(Vor)Weihnachtliche Grüße,

euer Ingo Klopfer

Termine im November

Lesung aus „Wortreich“

Freitag, 12. November, im Vorstadttheater Tübingen

Katharinenstraße 28, 
19:30 Uhr

Das Eintrittsgeld wird der Stuttgarter Tafel gespendet.

get shorties Lesebühne

BÖBLINGEN – SAMSTAG, 6. NOVEMBER 2021

20 Uhr
Blaues Haus, Böblingen

EPPINGEN – FREITAG, 19. NOVEMBER 2021

20 Uhr
Im Rahmen des Literatur & Theater Festival Eppingen 

MARBACH – SAMSTAG, 20. NOVEMBER 2021

20 Uhr
Café Provinz

Mehr Infos unter: www.getshorties.de

Lesung in Göppingen

Göppingen; das war der Abend, als Dorothea den Kosmos gefragt hat, aber alles ein Missverständnis war. Volker guckte „Ein Kilt für alle Fälle“ bei Verflixtnet und spoilerte wild. William ist tot. Caro lag unter dem Dachfenster und ist alt genug für den Albverein. Rainer wollte zum Fußball nach Berlin, feierte dann aber keinen Geburtstag. Ingo erstellte eine Facebook-Veranstaltung. Gott gefällt das.

Unser Jörg Rock ‚n‘ Roll Diktator verlor seine Brille, machte aber trotzdem Musik.

Alles normal hier. Weiter geht es am 6. November im Blauen Haus, Böblingen.

Stadtbibliothek Göppingen

Termine im Oktober

Ob ich noch weiß wie das geht? Und schreib ich einen neuen Text bis dahin? Es wird spannend, auch für mich. Seit Monaten schon ist es unmöglich auch nur ne Woche voraus zu planen, aus Gründen. Die Dinge kommen wie sie kommen und ich muss flexibel sein. Voll mein Ding. Nicht.

Also, hier ist ne Liste mit unseren Shorties-Terminen im Oktober. Ich denke, das findet alles so statt, auch mit mir und in Farbe, im besten Fall mit einem neuen Text. Das wird super. Muss ja. 😉

Gruppenbild get shorties Lesebühne 2019
Gruppenbild get shorties Lesebühne 2019

Freitag, 08. Oktober 2021

Kulturzentrum Merlin, Stuttgart / 20 Uhr

Samstag, 09. Oktober 2021

Baden-Württembergische Kulturtage in Ettlingen / ab 19 Uhr bis 22.30 / Blauer Saal

Donnerstag, 14. Oktober 2021

Ortsbücherei Erdmannhausen / 20 Uhr

Freitag, 22. Oktober 2021

Stadtbibliothek / 20 Uhr

Mehr Infos unter: www.getshorties.de

Termine im September

Photo by Caryn on Pexels.com

Der Plural ist überflüssig, die Liste ist kurz. Wir sind am 12. September noch mal im Schreibbuden-Einsatz. Vor der Staatsgalerie in Stuttgart, von 13.30 bis 16.30 Uhr. Schlechtes Wetter macht uns gar nichts, dann finden wir wieder drinnen ein Plätzchen. Ich habe die letzten Male gestaunt, dass uns die Kundschaft auch im Foyer findet und wenn Leute vorbereitet kommen, find ich das ja ganz toll. Unsere Schreibbude war entsprechend angekündigt und wenn der Termin in der Zeitung steht, passiert es, dass jemand vor mir steht, mit einem Zettel und seinen Wunschbegriffen, dann sind es oft mehr als drei Wörter und ich kann auswählen. Manchmal packt mich auch der Ehrgeiz und ich versuche die ganze Liste im Text unter zu bringen. Wir haben also zwei Kategorien: Menschen, die vor uns stehen, wissen wollen, was wir da treiben, dann auch gleich einen Text haben wollen und sich mühevoll zwei oder drei Stichwörter aus den Rippen leiern. Als wäre das eine schwere Sache; da muss man nachdenken und weise wählen. Wenn ihnen gar nichts einfällt, wünschen sie sich Geburtstagsgrüße für Tante Erna, die wohnt in Buxtehude und wird 80.

Die andere Kategorie, und ich sag es ehrlich, die ist mir viel lieber, die kommt vorbereitet. Da hat eine Frau oder auch mal ein junger Mann die Meldung gelesen und darüber nachgedacht, was es denn textlich sein soll, von diesen Freiluftdichtern. Die Leute nehmen einen Zettel zur Hand und schreiben Wunschwörter auf, bis das Stück Papier voll ist. Da war auch schon der ein oder andere Begriff durchgestrichen oder eingekreist – für gewöhnlich darf ich das Zettelchen behalten. Ich habe keine Ahnung warum, es rührt mich, ich nehme diese Dokumente mit, genau wie meine handschriftlichen Notizen, die ich während eines solchen Nachmittags mache. Irgendwie ist dann doch jede Schreibbude dokumentiert, auch wenn wir kein Durchschlag-Papier verwenden, wenn wir unsere Auf-Zuruf-Texte verfassen. Es ist ja jedes Gedicht, jeder Limerick und jede Kurzgeschichte ein Unikat. Original und einzigartig.

Dieses Jahr hatten wir nur wenige Termine. Lesungen und Schreibbuden unter freiem Himmel. Aber ich war froh und dankbar, dass wir überhaupt wieder durften, und da waren schöne Begegnungen dabei. Das fühlte sich sehr nach Normalität an, nach sozialer Interaktion und Input. Wenn, nur als Beispiel, mir eine Frau ihre LieblingsautorInnen nennt, ich keinen einzigen Namen kenne und zuhause dann das Internet befrage… oder wenn ich staunend beobachte wie Nick den fünften Limerick innerhalb einer Stunde raus haut und Zusammenhänge erdenkt, die lustig sind und wahr und persönlich. Wenn wir uns in einer freien Minute gegenseitig G´schichle schreiben. Bei unseren Stuttgarter Terminen war Mayha Suaysom bei uns, auch hier habe ich eine persönliche Illustration „abgestaubt“, da bin ich nicht nur Autorin im Einsatz, sondern auch neugierige Kundin. Ich kriege beide Seiten des Tisches mit; Schreiberin und Beschenkte. Und dann, ja, das kommt auch oft vor, stöbere ich im Internet, ob ich noch eine fünfte Schreibmaschine in meiner Sammlung brauche. Naja, brauchen ist wohl zuviel gesagt. Wollen. So eine hübsche, schwarze Torpedo, vielleicht? Es wär leichter, wenn es man wieder irgendwo einen Flohmarkt gäbe. Gibt´s einen, weißt du das?

Jedenfalls. Im September sind wir ins Stuttgart, und danach, das werden wir abwarten müssen, sind weitere Schreibbuden und Lesungen geplant. Ich hoffe sehr, dass die alle stattfinden können und dürfen.

~Caro

www.getshorties.de