Verweilen bis es weh tut

Ich habe gestern Guy Helminger entdeckt und mir dieses Video angeschaut. So ein sympathischer Mensch mit klugen Gedanken. So manches Mal dachte ich ja und ja und ja. Ihn faszieniert das Dunkle und er beschreibt, er erklärt ausführlich warum. Seine Bücher kenne ich bis dato nicht und bin nun dankbar wieder mal einen Autor neu für mich zu endecken; Werke und Videos und Ansichten. Ich bin allerdings nicht ganz einig mit ihm was das Dunkle im Menschen angeht. So wie er die Motive sucht, warum und wie Menschen schlechte Dinge tun, so fasziniert mich gerade die andere Seite; Die Entscheidung nicht falsch zu handeln.
Wie viele andere sehe und verfolge ich, nur als Beispiel, Game of Thrones und sehe zu wie die Handlung, die Taten entsetzlicher und entsetzlicher werden. George R. R. Martin metzelt seine eigene Schöpfung nieder und wir als Publikum bleiben dran, selbst wenn wir uns erschrocken die Augen zuhalten und den Fernseher anbrüllen; „Jetzt hör halt auf“. Ich verstehe diese Faszination, gleichzeitig erschrecke ich darüber. Ich selbst möchte solche Geschichten nicht schreiben, mein Grundmotiv in meinen Erzählungen ist ein anderes. Dennoch, ich fand Guy Helmingers Ausführungen höchst interessant – wenn der Mann so reden kann, wie schreibt er dann?
Ich werd‘ es raus finden.

 

Schreibkalender

Schreibkalender Ich habe mir einen Schreibkalender gekauft. März 2014.
Zur Motivation. Zur Übung. Das wird toll, dachte ich.
Am ersten Tag habe ich zwei Seiten ausgefüllt. Jetzt lag das Ding einen Monat auf meinem Schreibtisch und schaut mich vorwurfsvoll an. Ich verstecke das Teil jetzt bis nächstes Jahr März und streich einfach die 4 hinten weg. Toller Plan, oder?