Drachenvolk Preisaktion

Das Drachenvolk von Leotrim
C. M. Hafen – Das Drachenvolk von Leotrim

Mein Fantasy-Roman „Das Drachenvolk von Leotrim: Die komplette Trilogie“ ist Kindle Deal des Monats und das heißt, der Sammelband ist hier um 50% günstiger zu haben. Und Nutzer von Prime Reading haben jetzt sogar die Möglichkeit, es gratis zu lesen. Na, ist das was für dich?

Worum geht´s?

Eine wunderbare, bewegende All-Age-Fantasygeschichte – die komplette Drachen-Trilogie im Sammelband!

Diese E-Book-Sonderausgabe enthält die Romane ›Drachenbrüder‹, ›Drachensichel‹ und ›Drachenfrieden‹ aus der beliebten All-Age-Fantasy-Reihe ›Das Drachenvolk von Leotrim‹.

Leserstimmen:
»Ich habe gelitten, gelacht, mitgefiebert und wurde verzaubert von dem tollen Buch.«
»Flüssig zu lesen, spannend. Für alle Altersgruppen geeignet.«
»Toll geschriebene Fantasy, die mich auf den ersten Seiten schon nicht mehr losgelassen hat.«
»Die Drachen sind hier nicht furchterregend, sondern die Freunde der Menschen, diese Vorstellung gefällt mir sehr.«


Die Einzelbände der Reihe sind auch als Taschenbuch erhältlich.

Band 1: Drachenbrüder

Unter den Millionen Augen der Lichter lebt das Drachenvolk von Leotrim. 
Der Drache Norwin hat einen schwierigen Start ins Leben. Eine Amme lässt sein Ei fallen, die Schale ist beschädigt, ein Flügel verletzt. Es wird schnell klar, er wird nie fliegen können. Als er alt genug ist, kommt sein menschlicher Vater, um ihn bei den Menschen leben zu lassen. Die Drachenmutter muss darauf hoffen, dass die jahrhundertealte Verbindung zwischen den Völkern ausreicht, um Norwin einen Platz in ihrer Mitte finden zu lassen. 
Anfänglich hat sein halbgebürtiger Bruder Ambro Schwierigkeiten, etwas mit seinem Drachenbruder anzufangen. Die beiden passen nirgends hin. Jeder in Leotrim hat seinen Platz, seine Aufgabe. 
Diese beiden müssen nun selbst herausfinden, wofür sie gut sind.

Band 2: Drachensichel

»Alles Leben beginnt im Wasser…«, flüsterte Dakota. 
Der Drache ergänzte: »…und endet im Feuer.«
Dakota lebt wohlbehütet bei der Chronistin als ihr Mündel. Dies ändert sich an dem Tag ihres sechzehnten Geburtstags. Sie muss losziehen, um endlich hinter die Geheimnisse ihrer eigenen Herkunft zu kommen und spielt dabei manches Mal mit dem Feuer. 
Gleichzeitig finden auch Ambro und sein Drache Norwin immer mehr Antworten auf die Fragen ihres Lebens – nicht alle davon sind leicht zu ertragen. Und doch ergeben sie – einem Puzzle gleich – nach und nach einen tieferen Sinn. 
Im zweiten Band der Trilogie laufen bereits mehrere Fäden der aus »Drachenbrüder« bekannten Geschehnisse zusammen, die Protagonisten befinden sich weiter auf dem Weg, sich selbst und Leotrim mit all seinen Bewohnern besser kennenzulernen. Manch eine überraschende Wendung lässt den Leser klopfenden Herzens weiterblättern.

Band 3: Drachenfrieden

›Nicht alle Leben sind gleich viel wert.‹
Kann der Drachenfrieden trotzdem gewahrt werden?
Um das herauszufinden, folgt der junge Ambro dem Ruf der Mutter aller Wasser. Zusammen mit seinem Drachenbruder macht er sich auf den Weg zu ihr und wird in den Himmelsbergen mit der folgenschwersten Überraschung seines Lebens konfrontiert.
Ambro wird klar, wie blind er bislang war. Nun muss er stark sein. Ist er all dem gewachsen?
Im dritten Band der Trilogie kommt auch Dakota hinter so manches Geheimnis ihrer Andersartigkeit und erkennt letztlich, wer sie wirklich ist. Und selbst die Chronistin erfährt die größte Kehrtwende ihres Lebens. 
Vieles verbindet sich, anderes trennt sich, einiges wird heil – das Leben in Leotrim gerät zwischen die Fugen des Schicksals.

In Love Preisaktion

Mein In-Love-Sammelband ist „Kindle Deal der Woche“, das heißt um 50% günstiger als sonst. Falls du das eBook noch nicht hast, ist das doch die Gelegenheit, zuzugreifen!

Aktionszeitraum: 21. Mai bis 28. Mai.

Und worum geht’s?

Um tiefgründige Liebe statt flacher Dialoge, um Anziehung, Freundschaft und Familie. Und letztlich darum, sich selbst zu finden – vor den grandiosen Kulissen von London und Stuttgart. 

Bände der In-Love-Reihe:

Band 1: From Spring to Winter – London in Love
Band 2: Kein Navi für die Liebe – Nina in Love
(beide Bände sind in sich abgeschlossen)

Leserstimmen zu den Einzelbänden:
»Toller Roman, keine Schnulze, aus dem wahren Leben mit Witz und Humor geschrieben.«
»London, die Glücksorte der Stadt, […] das Durchatmen an Orten, die man selbst möglichst schnell kennenlernen möchte.«
»Es ist kein oberflächlicher, pinkfarbener Zuckerwattenroman.«

Band 1: From Spring to Winter – London in Love

Ein emotionaler Roman über die Liebe auf den zweiten Blick. Vor der grandiosen Kulisse Londons.

Betrogen. Gelangweilt. Endstation?
Das will London erst einmal sehen und ergreift die Flucht nach vorn. Sie geht für ein Jahr in die Stadt, der sie ihren Vornamen verdankt. Damit kehrt sie sowohl ihrem treulosen Freund als auch der Enge ihrer schwäbischen Heimat den Rücken.
Neue Stadt, neue berufliche Herausforderung – aber doch bitte keinen neuen Mann! Das hat London jedenfalls nicht auf dem Plan. Die Wunden ihrer letzten Beziehung sind noch zu frisch, sie will nicht wieder verletzt werden. Doch als sie nach einem One-Night-Stand gefragt wird, sieht sie darin die Chance, es ihrem Exfreund heimzuzahlen. Wird die Rechnung aufgehen oder zahlt sie am Ende selbst einen zu hohen Preis? 

Band 2: Kein Navi für die Liebe – Nina in Love

Ein Roman über die Qual der Liebe.

Rastlos. Kompliziert. Ewig single?
Nina hört ständig: »Du bist unmöglich, zu laut. Du weißt nicht, was wahre Liebe ist.« Zu allem Überfluss ist ihre beste Freundin nach London gezogen – natürlich frisch verliebt! Nina wird mit einem Mal alles zu eng. Da sind jede Menge Zwänge und Erwartungen, die es ihr verwehren, einfach auszubrechen aus dem tristen Stuttgarter Alltag. Aber damit nicht genug, trägt sie schon lange eine Last mit sich herum, die ihr ganzes Leben bestimmt. Auch die flüchtigen Bekanntschaften über Tinder und Co können sie nicht von diesem Schmerz befreien. Schließlich kassiert sie eine üble Abfuhr und fragt sich: Gibt es für mich noch einen Weg zur Liebe? 

Die Einzelbände der Reihe sind auch als Taschenbuch erhältlich.

Carmens Bücherfreunde

Carmen von Carmens Bücherfreunde hat ein Interview mit mir geführt, im Zuge ihrer Blog-Themenwoche „Starke Frauen“. Und das möchte ich auch hier teilen, für diejenigen, die sich nicht bei FB herum treiben. Soll es ja noch geben. 😉

Carmen: Heute ist mein Gast Carolin M. Hafen. Hallo Carolin. Schön das du Zeit für mich hast. Da du ja zum ersten Mal mein Gast bist möchte ich dich bitten dich erst einmal vorzustellen

Carolin: Hallöli, mein Name ist Carolin M. Hafen, ich bin unter anderem Autorin und schreibe All-Age Fantasy, Liebesgeschichten und Kabarett.

Carmen: Das ist ja eine interessante Mischung, in unserem Themenbuch geht es ja um gleich 2 Liebesgeschichten. Wie bist du auf die Idee gekommen?

Carolin: Grundsätzlich halte ich mich an den Ratschlag: Schreib das, was du selber gerne lesen möchtest. Nehmen wir Nina, eine meiner Hauptfiguren als Beispiel. Sie ist extrovertiert, laut und quirlig. Im Roman nimmt die Romanze nicht so viel Raum ein, wie man bei einem Liebesroman vermuten würde. Ich wollte eine Geschichte erzählen, in der die Figur erst mal alle „Baustellen“ bearbeiten muss um überhaupt für die Liebe bereit zu sein. In den Romanen, die ich bisher gelesen habe, wird das gern dargestellt, als wäre es selbstverständlich überhaupt lieben zu können. Die Hindernisse sind oft andere. Ich habe vermisst, dass auch mal jemand hingeht und sagt: Wie geht das überhaupt? Die eigentliche Liebesgeschichte fängt erst an, als Nina sich selber „aufgeräumt“ hat. Ich hätte sowas gerne als junge Erwachsene gelesen.

Carmen: Ja die beiden Geschichten sind Klasse und sowohl Nina als auch London sind interessante Persönlichkeiten die ich auf jeden Fall unter der Kategorie starke Frauen führen würde. Welche Eigenschaften verbindest du mit starken Frauen und würdest du dich selbst als eine bezeichnen?

Carolin: Puh, das ist eine sehr komplexe Frage. Sie impliziert, dass es schwache Frauen gibt. Und das Schwäche etwas schlechtes ist. Meine Oma war schwer kriegstraumatisiert. Sie hat viele, schreckliche Dinge überlebt. Das machte aus ihr eine sehr harte Frau, im Sinne von „Ich muss aus dir alles Weiche heraus prügeln, damit du nie so leiden musst wie ich und mit allen Widrigkeiten des Lebens zurecht kommst.“ Stark bedeutete hart, und Härte bedeutete bloß keine Gefühlsduselei.

In meinen Romanen wünscht sich London einen Schutzumhang, was verständlich ist, wenn man die Geschichte liest. Und Nina imaginiert einen Helden, mit Umhang und Herz auf der Brust, dessen Superkraft „Verzeihen“ ist. Und ich bin überzeugt, dass das eine Superkraft ist, wenn man das kann. Auf jemanden zugehen, verzeihen, die Hand reichen… all diese Dinge. Ich glaube, dass jeder Mensch auf seine Weise stark ist und das Schwäche zulassen, nichts Schlechtes ist.

Momentan gestaltet sich die Welt ja oft so: Frauen sollen in der Männerwelt bestehen, ohne ihre Weiblichkeit zu verlieren. Also stark und taff und unerschütterlich. Während Männer bittedanke ja schon stark sein sollen, dabei verständnisvoll, nicht weibisch. Das ist jetzt sehr kurz und überspitzt formuliert. Ich wünsche mir eine Welt in der Frauen Schweißerinnen werden können, wenn sie mögen. Von mir aus mit pinkfarben Visier. Und Männer können Kindergärtner werden ohne blöde Kommentare und schiefe Blicke. Das eine ist wichtig so wie das andere. Und wenn wir einander einfach so sein lassen in unseren Eigenarten, also im Charakter und in unserer Vielfältigkeit, dann müssen wir wohl irgendwann keine Gespräche mehr über starke Frauen führen. Wir wären Menschen. Mit Stärken, Schwächen, in all unserer Ambivalenz. Und es wäre ok.

Aber ich habe deine Frage nicht wirklich beantwortet. Ja, ich sehe mich als starke Frau. Ich verbinde mit Stärke ein Umgehen können mit schwierigen Situationen. Aufstehen, wenn nötig, neue Pläne machen, umdenken, neu anfangen, Humor hilft meistens. Und: Dinge in Einklang bringen. Im Job, daheim, dazu gehört Stärke, und an manchen Stellen Weichheit.

Carmen: Eine tolle Beschreibung und du hast mehr als recht. Dann kommen wir doch zurück zu den Büchern. Wie steht es mit den Handlungsorten. Warst du dort oder alles Recherche?

Carolin: Ich war in Stuttgart und in London. Mit der get shorties Lesebühne mache ich seit über zehn Jahren im Großraum Stuttgart Lesungen und bin da viel Unterwegs, das ist schon fast meine zweite Heimat. London ist mein „Happy Place“. Gelebt habe ich dort noch nie, aber vielleicht klappt das ja noch. Mein Traum ist, dort ein Jahr zu verbringen und zu schreiben. Ich kenne also beide Orte gut, aber ich musste doch einiges recherchieren, damit es für den Roman dann passt.

Frag mich was über London, und ich halte dir aus dem Stegreif einen Vortrag und überhäufe dich mit Empfehlungen.

Carmen: Das klingt klasse. Ja ich hatte beim Lesen wirklich den Eindruck vor Ort zu sein. Allerdings war ich noch nie dort. Beim 2. Buch hat ja Nina interessante Mitbewohner. Wie sind die denn entstanden?

Carolin: Ich weiß nicht, ob man AutorIn sein muss um das „Was wäre wen?“ – Spiel zu spielen. Ich mache das sehr gerne. In einer Schreibwerkstatt fragte ein Seminarleiter mal: Was wäre wenn du einen Drachen als Haustier hättest? Aus dieser Schreibaufgabe wurde dann meine Trilogie „Das Drachenvolk von Leotrim„. Die Frage „Was wäre wenn deine Katze sprechen könnte?“ erübrigt sich, weil fast alle Katzenbesitzer überzeugt sind, dass ihre Haustiere sprechen können. In meinem Freundeskreis wird das mit Inbrunst gelebt. Und der Springer? Ich kam über die Formulierung „miteinander Pferde stehen“ drauf. Ich habe als Kind oft mit meinem Vater Schach gespielt. Da ist es für mich nur logisch, dass Nina und London als beste Freundinnen ein Schachfiguren-Pferd stehlen. Tja, und der Hausgeist… keine Ahnung, wo der her kam. Den hat London erfunden. 🙂

Carmen: Ich habe diese Details wirklich am Buch geliebt. Und klar meine Katze spricht auch. Werfen wir einen Blick auf das Cover. Kommt das vom Verlag oder eher von dir?

Carolin: Das hat der Verlag in Auftrag gegeben. Wenn man nicht gerade Selfpublisher ist, hat man als AutorIn kein Mitspracherecht am Cover. Ich habe das Glück, dass der O’Connell Press Verlag mir immer vorab den Entwurf schickt und mein OK einholt. Das ist nicht selbstverständlich.

Carmen: Ja das habe ich öfters gehört, dass viele Verlage dies alleine entscheiden. Dabei ist es, finde ich, sehr wichtig dass es dem Autor auch gefällt. Ich persönlich kann O‘ Connell Press übrigens nur empfehlen, ich habe ja als Blogger schon mit ihnen zusammen gearbeitet. Was können wir denn als nächstes von dir erwarten?

Carolin: Ja, das sehe ich auch so. Wenn da mein Name drauf steht, sollte das Cover mir auch gefallen. Ich arbeite an einer Fortsetzung zu „Das Drachenvolk von Leotrim“. Vermutlich wird der Roman im Frühjahr 2022 erscheinen. Wenn alles so klappt, wie ich möchte.

Und vielleicht darf ich auch irgendwann mal wieder auf Lesungstour mit der get shorties Lesebühne gehen. Dann wären wieder neue Kurzgeschichten fällig. Also gleich nach der Pandemie.

Carmen: Oh das Drachenvolk. Die Reihe hab ich verschlungen. Wie toll da freu ich mich schon sehr darauf. Ja Lesungen und andere öffentliche Veranstaltungen vermissen wir wahrscheinlich alle sehr. Gerade das persönlich Treffen zwischen Autoren und Lesern ist etwas was mir viel bedeutet. Aber irgendwann wird auch das wieder möglich sein. Bevor ich mich jetzt von dir verabschiede habe ich noch eine Schlussaufgabe für dich. Das ist in meinen Interviews schon Tradition und in den Themenwochen bekommt jeder teilnehmende Autor die gleiche passend zur Woche. Nenne mir bitte drei Frauen die dir einfallen wenn du an starke Frauen denkst. Egal ob aus Gegenwart oder Geschichte aus der Literatur oder Film und natürlich möchte ich wissen warum du sie gewählt hast:

Carolin: Oh, was für eine spannende Frage. Da fällt mir als allererstes Hannah Gadsby ein, die ich sehr bewundere. . Ich wollte nicht Comedian werden. Ich wusste nicht, dass es diese Möglichkeit gibt. Im Fernsehen sah ich Frauen wie Gaby Köster. Die war aber so laut und so überdreht, dass ich sie zwar gut und lustig fand, aber nicht als Vorbild ansah, dem ich nacheifern könnte. Also damals waren weibliche Comedians noch eine Seltenheit. Als ich dann Hannah Gadsby entdeckte, (introvertiert, autistisch, leise mit klugem Humor) war es für mich eine riesengroße Sache, endlich mal eine Frau wie sie zu sehen. Vielleicht kennst du den Satz: Man kann nur werden, was man sieht. Wäre eine Frau wie Hannah Gadsby im Fernsehen aufgetreten, als ich 15 war – zumindest glaube ich das – dann hätte das für mich und meinen Werdegang einen großen Unterschied gemacht.

Noch eine Hannah. Hannah Arendt. Ich bemühe mich aktuell alle ihre Bücher zu lesen und ihre Gedanken nachzuvollziehen. Auf YouTube kann man sich alte Interviews mit ihr ansehen. Eine Wohltat: Menschen, die sich unterhalten, sich ausreden lassen, sich nicht ins Wort fallen, reflektieren, was der andere gesagt hat um nachzufragen, ob auch alles verstanden wurde. Ruhig und ohne Geschrei wird da über Wichtiges diskutiert. Auch etwas, dass man heutzutage nirgends mehr im Fernsehen sieht. Ich bewundere ihre klare, analytische Denkweise und und bin sehr froh, dass auf meinem Stapel noch viele Bücher zum entdecken liegen.

Oh, und Frau Nr. 3: Helen McCrory. Großartige Schauspielerin. Mit der würde ich gerne mal einen Kaffee trinken. Ich habe alle ihre Filme und Serien gesehen, aber ich feiere sie am meisten in „Peaky Blinders.“

Carmen: Wundervolle und interessante Antworten. Dann bedanke ich mich für dieses Interview, deine Zeit und die tollen Antworten. Es hat mir sehr viel Freude gemacht

Carolin: Ich danke dir. Mir hat es auch Spaß gemacht!

Liebes-Erklärungen

Zoom Lesung @Herrenberg

Wir, also die get shorties Lesebühne zusammen mit der Stadtbibliothek Herrenberg, veranstalten eine interaktive Zoom-Lesung. Über diesen Link kannst du dich anmelden, hier erhältst du deine Zugangsdaten, der „Eintritt“ kostet 5 Euro und dafür bekommst du dann Dorothea Böhme, Carolin Hafen, Rainer Bauck und Ingo Klopfer mit wilden Corona-Haaren direkt in dein Wohnzimmer gestreamt. Nicolai Köppel liest und macht Musik.

Gruppenbild get shorties Lesebühne 2019
Gruppenbild get shorties Lesebühne

Das heißt, alle AutorInnen der Lesebühne sitzen dann bei sich zuhause und lesen dort live ihre Texte … Im Anschluss kannst du Fragen stellen und mit den AutorInnen chatten.

Das Ganze findet dann hier statt.

Wir lesen uns!

~Caro

Autorenselfie 2021

Autorenselfie 2021

Das neue Jahr fängt schon gut an. Ich habe endlich ein T-Shirt, das meine ambivalente Seele vollkommen zum Ausdruck bringt und mein Sammelband macht sich gut da draussen. Nun bin ich gefragt worden: „Caro, was kann ich für dich tun?“

Ich kann keine Lesungen veranstalten, kann nicht raus um von meinem Roman zu erzählen, und so bleibt mir – wie allen Kreativ-Schaffenden nur eins: Mir ein riesiges Ausrufezeichen über den Kopf zu halten und online zu verkünden: „Du weißt es noch nicht, aber mein Roman ist genau das Richtige für dich! Wirklich.“ 

Also, falls du auch wissen willst, wie du mich oder deine LieblingsautoInnen generell, unterstützen kannst, so ist das relativ einfach:

  1. Kauf und lies die Bücher.
  2. Erzähl anderen davon.
  3. Verteile im Netz ein paar Sterne, egal wo. Und wenn du ganz fleißig sein willst:
  4. Schreib eine Rezension. Wenn´s dir gefallen hat, erzähl´s weiter. Wenn es dir nicht gefallen hat, sag es der AutorIn. Nach dem Buch ist vor dem Buch und wir lernen stetig dazu. Das funktioniert besser mit Austausch und Feedback. 

Und allen, die das schon gemacht haben sage ich: Herzlichen Dank. Ich weiß das sehr zu schätzen!

Caro 

Liebes-Erklärungen: Jetzt erhältlich!

Lust auf Liebe in allen Facetten – Partnerschaft, Familie, beste Freundinnen …? Dann heißt es zugreifen, denn genau darum geht es hier, auf insgesamt 712 Seiten (beide Taschenbücher gesamt)!

Diese E-Book-Sonderausgabe enthält die Romane ›From Spring to Winter – London in Love‹ und ›Kein Navi für die Liebe – Nina in Love‹ aus der populären Liebesroman-Dilogie ›In Love‹. (Bislang 61 Mal 5 Sterne für die Einzelbände!)

Leserstimmen zu den Einzelbänden:
»Toller Roman, keine Schnulze, aus dem wahren Leben mit Witz und Humor geschrieben.«
»London, die Glücksorte der Stadt, […] das Durchatmen an Orten, die man selbst möglichst schnell kennenlernen möchte.«
»Es ist kein oberflächlicher, pinkfarbener Zuckerwattenroman.«

Band 1: From Spring to Winter – London in Love

Ein emotionaler Roman über die Liebe auf den zweiten Blick. Vor der grandiosen Kulisse Londons.

Betrogen. Gelangweilt. Endstation?
Das will London erst einmal sehen und ergreift die Flucht nach vorn. Sie geht für ein Jahr in die Stadt, der sie ihren Vornamen verdankt. Damit kehrt sie sowohl ihrem treulosen Freund als auch der Enge ihrer schwäbischen Heimat den Rücken.
Neue Stadt, neue berufliche Herausforderung – aber doch bitte keinen neuen Mann! Das hat London jedenfalls nicht auf dem Plan. Die Wunden ihrer letzten Beziehung sind noch zu frisch, sie will nicht wieder verletzt werden. Doch als sie nach einem One-Night-Stand gefragt wird, sieht sie darin die Chance, es ihrem Exfreund heimzuzahlen. Wird die Rechnung aufgehen oder zahlt sie am Ende selbst einen zu hohen Preis?

Band 2: Kein Navi für die Liebe – Nina in Love

Ein Roman über die Qual der Liebe.

Rastlos. Kompliziert. Ewig single?
Nina hört ständig: »Du bist unmöglich, zu laut. Du weißt nicht, was wahre Liebe ist.« Zu allem Überfluss ist ihre beste Freundin nach London gezogen – natürlich frisch verliebt! Nina wird mit einem Mal alles zu eng. Da sind jede Menge Zwänge und Erwartungen, die es ihr verwehren, einfach auszubrechen aus dem tristen Stuttgarter Alltag. Aber damit nicht genug, trägt sie schon lange eine Last mit sich herum, die ihr ganzes Leben bestimmt. Auch die flüchtigen Bekanntschaften über Tinder und Co können sie nicht von diesem Schmerz befreien. Schließlich kassiert sie eine üble Abfuhr und fragt sich: Gibt es für mich noch einen Weg zur Liebe?

Die Einzelbände der Reihe sind auch als Taschenbuch erhältlich.

Textschnipsel #1

Ich arbeite aktuell an der Fortsetzung zu „Leotrim“ und das bedeutet, ich lese meine eigenen Bücher immer mal wieder, zumindest Abschnittsweise. Um die Stimmung einzufangen oder um bestimmte Details aufzugreifen bzw. sie fortzuführen. Und dann stoße ich auf Passagen, die ich einfach lieber mag als andere. Und deshalb teile ich heute einer meiner Lieblingsstellen aus dem ersten Band mit dir.

#throwbackthursday

Textschnipsel #1 aus Drachenbrüder

Band 1 – Drachenbrüder

Ambro hüllte sich in seinen Mantel, bettete den Kopf auf seinen Beutel und starrte zurück; die Lichter sahen ihn neugierig an.

Norwin legte sich zu ihm, sehr nah, und wärmte seinen Broder mehr als es das Feuer tat. Der Wind zerrte an ihnen beiden, Norwin breitete zum Schutz seinen guten Flügel aus, legte ihn über Ambro wie eine Decke. Da hörte der Junge zu frieren auf und schlief endlich ein. 

Norwin schlief nicht. Er vermisste Soems und dachte an die erste Nacht zurück, nachdem er gefallen war. Norwin hatte in seinem Nest gelegen, die Nacht war schon alt gewesen, Ambro hatte in seinem Bett geschlafen, selbst die Lichter schienen sich bald zurückziehen zu wollen. Auch Aidar hatte sich entfernt. 

Soems war gekommen, um nach ihm, Norwin, zu sehen. Er traute sich nicht in die Kammer hinein und saß auf einem Ast im Baumwipfel und spähte durch die offene Dachluke herein. Norwin, der nicht schlafen konnte, spürte den anderen mehr, als dass er ihn sah. Und trotz des Schmerzes jeder Bewegung kletterte er leise aus dem Nest und durch die Luke. Er vergewisserte sich noch, ob Ambro nichts bemerkt hatte und weiterhin fest schlief. 

So setzte er sich neben Soems, zwischen die Blätter, die im Wind raschelten, eingelullt in die Geräusche der Nacht. Sie beide hörten Olafur schnarchen und doch waren sie weit weg von der Welt unter sich. 

Der eine fragte den anderen, wie es ihm ginge und der andere sagte, es ginge schon und der eine drückte seinen Kopf an die Brust des anderen, wie um zu horchen, ob darin alles schlug wie es sollte. Und einer roch am anderen und erinnerte sich an zu Hause und den Geruch der Mutter und die Geräusche der Nestlinge und das Wuseln der Ammen und zusammen waren sie einen Augenblick nicht allein, weil sie dasselbe dachten und sich erinnerten und die Lichter hörten nur ein tiefes Brummeln, das aus Drachenkehlen drang, doch sie kannten die Worte nicht, die leise gesprochen wurden und nicht für fremde Ohren bestimmt waren. Der eine schlief ein bisschen und der andere auch und bevor die Sonne aufging, trennten sie sich. 

Inmitten einer taunassen Wiese im Nirgendwo von Leotrim, nicht hier und nicht dort, vermisste der eine den anderen und den Trost, der nicht mit Worten beigebracht werden kann. 

  • Das Drachenvolk von Leotrim
  • C. M. Hafen
  • O’Connell Press
  • Eine wunderbare, bewegende All-Age-Fantasygeschichte – die komplette Drachen-Trilogie im Sammelband! Die E-Book-Sonderausgabe enthält die Romane ›Drachenbrüder‹, ›Drachensichel‹ und ›Drachenfrieden‹ aus der beliebten All-Age-Fantasy-Reihe ›Das Drachenvolk von Leotrim‹.

tbt – Im Aufzug

#ThrowbackThursday

Carolin Header

Kurzgeschichte/Schreibübung

Richard vermied es Aufzug zu fahren. Wenn er nicht gerade in den 26. Stock eines Gebäudes musste, nahm er die Treppe. Heute musste er Aufzug fahren, es gab keine Treppe. Jedenfalls keine öffentliche, für Touristen. Die Werbung pries an, dass der Aufzug sie in 30 Sekunden in schwindelnde Höhen befördern würde, und da Marie ihn um dieses Date gebeten hatte, bestimmte auch sie wo es hingehen sollte: Romantisches Essen auf dem Fernsehturm, in einem Restaurant, das sich einmal um sich selbst drehte pro Stunde. Ihm war jetzt schon schlecht. Kneifen ging nicht. Er mochte sie, und würde, als Feigling, nie zu einem zweiten Date kommen.

Die Türen schlossen sich. Die matt-versilberten Wände und Türen wirkten auf Richard wie ein Spiegelkabinett-Gefängnis. Sein Vater hatte ihn als Kind auf einen Jahrmarkt mitgenommen und ihn durch das Spiegellabyrinth geschleift.

„Guck mal hier – und hier – und dort!“, hatte sein Vater gerufen und ihre verzerrten Spiegelbilder bewundert. Sie waren groß und klein, dick und dünn, alles urkomisch.

Im selben Jahr war sein Vater verschwunden.

Richard stand im Aufzug, neben ihm plapperte Marie etwas von der tollen Aussicht, ganz oben, und Richard hörte die Kettenkarussell-Melodie dudeln, roch verbranntes Popcorn und Zuckerwatte. Er fühlte die schweißnasse Hand des Vaters in seiner, dabei steckten seine Hände im hier und jetzt in seinen Hosentaschen. Sein Rücken war verspannt, als würde er einen Schlag in den Nacken erwarten. Die Augen hatte er fest geschlossen.

Marie berührte seinen Arm. „Alles ok?“, fragte sie leise. Sie hatte aufgehört zu plappern.

„Jaja“, presste er hervor. Da hielt der Aufzug, ruckelte sie beide durch, einem Erdbeben nicht unähnlich. Richard hatte mal eins erlebt, im Süden, im Urlaub.

Die Türen blieben geschlossen. Er öffnete seine Augen, starrte sich selbst ins Gesicht, und griff mit der linken Hand nach Marie, fest, als befürchtete er, sie würde sich augenblicklich in Luft auflösen.

„Du magst keine Aufzüge“, stellte sie nüchtern fest. Sie drückte den Tür-öffnen-Knopf.

Nichts passierte. Sie drückte auf die Klingel, gleich daneben.

„Weißt du, das ist völlig unnötig sich hier Sorgen zu machen.“ Sie fand ihn süß, wie er da so angstvoll stand. So fühlen sich wohl Männer, wenn ein vermeintlich hilfloses Ding ihren Beschützerinstinkt weckt. Interessant, dachte sie und drückte die Klingel erneut.

„Aufzüge können gar nicht abstürzen, falls dir das Sorgen macht.“

Machte es nicht. Sein Alptraum bestand aus Spiegeln und Irrwegen und nie-mehr-heraus-finden. Verloren gehen. Dennoch nickte er. „M-hm.“

„Wir warten einfach, bis uns jemand findet“, sagte sie. Richard brach der Schweiß aus, er schloss die Augen und hielt die Luft an. Ich geh´ hier drin verloren, dachte er, verhungere, verdurste, sterbe, ungesehen. Wir stinken vor uns hin. Touristen und Angestellte benutzen die inoffizielle Treppe und sie beide hier drinnen werden vergessen. Die anderen Menschen vergessen, dass der Aufzug überhaupt existiert; dieses Paralleluniversum, aus dem sie nicht mehr entkommen können.

Marie drückte die Klingel, unaufgeregt und routiniert. Sie machte sich überhaupt keine Sorgen, so als wäre ihr das schon tausend mal passiert.

„Moment“, knisterte eine Männerstimme aus der Gegensprechanlage, „die Tür klemmt. Wir holen Sie da gleich heraus.“

Marie grinste. Siehste!, sagte ihr Blick.

Richard sah es nicht. Sein Gesicht war eine schmerzverzerrte Grimasse. Marie stellte sich direkt vor ihn, ohne seine Hand los zu lassen, ihre Gesichter waren nah beieinander. Wäre das ein romantischer Augenblick, sie würden den typischen Nasentanz vor dem ersten Kuss aufführen. Es war nicht romantisch.

„Du magst Aufzüge wirklich nicht.“

Richard schüttelte fast unmerklich den Kopf.

„Sie mich an“, flüsterte sie. Er öffnete die Augen, und statt sich selbst sah er ihr Gesicht, wie eine Rettungsboje auf offenem Meer.

„Alles ok“, sagte sie. Keine Frage, eine Feststellung.

„Ok“, sagte er. Der Aufzug ruckelte, einem Erdbeben nicht unähnlich, und die Türen öffneten sich wie die Tore einer Schleuse. Sie hatten den Höhenunterschied gemeistert.

„Alles klar – Guten Appetit“, wünschte die knisternde Männerstimme.