6. Dezember

Wie wird Nikolaus bei euch zu Hause gefeiert?

Mein Bruder hat am 6. Dezember Namenstag. Ich gratuliere ihm an diesem Tag natürlich, wie sich das gehört. Aber es ist nicht das gleiche – früher rief unsere Oma immer an, gratulierte, weil Namenstag wichtiger war als Geburtstag und dann mussten wir zu ihr, den „Kreuzer“ und das Geschenk abholen. „Müssen“ ist natürlich falsch ausgedrückt – wir sind immer gern zu ihr gegangen. Das Geld war Willkommen, das Geschenk schokoladig und der Handschlag ihr Segen. Heute ist der 6. Dezember „nur“ noch Nikolaus-Tag, weil von uns niemand mehr Namenstag feiert wie sie das tat. Für Schelte von Knecht Ruprecht und einen Stiefel vor der Tür sind wir inzwischen alle zu alt. Schade eigentlich. Schokolade gibt es aber noch. 😉


In der Ski-Gymnastik (ein Angebot des örtlichen Schneeschuhvereins) wird die Tradition aber noch gelebt. Nikolaus und Knecht Ruprecht besuchen uns Sportler*Innen in der Halle, nach dem Training. Wir werden vom Nikolaus für unsere Mühen gelobt, dann wird gesungen und am Schluss bekommen alle eine Weckenmann mit Zuckerbauch. Köstlich!

(Ich hoffe sehr, dass iwr uns nächstes Jahr in einer Nach-Corona-Zeit befinden, und Dinge wie Ski-Gymnastik und gemeinsames Singen wieder möglich sind. Dieses Jahr findet das alles nämlich nicht statt. Aus Gründen.)

(Auszug aus der Weihnachtsaktion von DiaBooks78, 2019)

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