Autorenwahnsinn – Sommer Edition – Tag 31

Tag 31: Wie geht es weiter? Was sind deine Schreibziele für den Rest des Jahres?

 

Pläne. Das ist ja eine putzige Sache. Erzähl dem Universum, was du vorhast, und es wir dir einen Strich durch die Rechnung machen. Ich bin ein Listen-Mensch, das bedeutet, ich schreibe in allen Lebenslagen auf, was ich wann tun möchte, oder getan habe, oder niemalsnicht tun will. Ich hab sogar eine Liste, die all meine Listen beinhaltet, Konsequenz ist mir wichtig. Das Problem ist, dass ich mir immer mehr auflade, als ich leisten kann. Oder will. Wie so ein dummes Kamel, dass vor lauter Last nicht los laufen kann, und einfach erschöpft in der Wüste liegen bleibt, was soll der Terz, hier ist es doch hübsch… Muss das alles, wirklich!?

Erschwerend kommt hinzu, dass ich wahnsinnig phlegmatisch bin, und den lieben langen Tag nur auf der Nase liegen möchte… wenn da nicht dauernd jemand was von mir wollen würde. Ich befinde mich gerade in einem Prozess, der ist noch nicht abgeschlossen. Meine To-Do-Liste ist lang und umfangreich, aber am Ende der Kraft ist noch so viel Tag übrig. Menno.

Also muss ich Abstriche machen: Das wichtige Zeug: Ja. Das unwichtige Zeug: Nö.

Die Kunst ist, das eine vom anderen zu unterscheiden. Ich neige dazu, mir die To-Do-Liste picke packe voll zu laden, und dann die leichten, unwichtigen Dinge zuerst zu erledigen, um dann theatralisch zu sagen: „Ich hab ja gar keine Zeit für die wichtigen Dinge, ich armes Ding. Tja, dann bleibt´s halt unerledigt.“

Selbstmitleid, auch so eine putzige Sache. Eins meiner vielen Talente. 😉

Ich möchte also, für den Rest des Jahres, den unwichtigen Kram beiseite legen, nur Sachen machen, auf die ich wirklich Bock habe, und die ich auch schaffen kann. Das bedeutet: Realistische Ziele setzten. Das übe ich derweil. Ich sage dir am Ende des Jahres, wie es gelaufen ist.

 

Der Masterplan:

  1. Realistisches Ziel setzten (ProjektLondon)
  2. Unwichtiges sein lassen (zu viel Internet/Ablenkung/Zeitfresser/Offline Scheißdreck, den ich nicht weiter ausführe)
  3. Dinge tun, die gut für mich sind. (Was ist gut? – ernstes Gespräch mit  Schwester Innerlich!)
  4. — Jetzt lass gut sein, das ist genug.
  5. Huch. Gewohnheit, sorry.

~Caro

 

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Masterplan 2:

  • Alle Listen abarbeiten
  • Literarische Weltherrschaft an mich reißen (Muhahahahah)
  • Opus Magnum schreiben (ich vermute, damit werde ich nicht reich, schade.)
  • Im Lotto gewinnen
  • Haus am Meer kaufen
  • In Rente gehen
  • 25 Tage andauerndes Nickerchen machen
  • Kuchen essen (Viel. Marmorkuchen oder Marzipan-Kirsch)
  • Diät.  Nö. Es gibt Särge in Übergröße.

 

Marzipan-Kirsch-Torte

 

 

 

 

Ein Kommentar zu „Autorenwahnsinn – Sommer Edition – Tag 31

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