Gedanken zu Klosterbräu – Silke Porath

Pater Pius erinnert mich immer an Don Camillo. (Als Kind habe ich gern alte Schwarzweiß-Schinken am Sonntag Mittag geschaut, mit meinem Vater, und wir haben uns zusammen beömmelt.)
Pius spricht auch immer mit dem lieben Herrgott, bekommt aber nicht so lustige Antworten wie Don Camillo. Ich mag den Pater Pius, einmal wegen diesem Mit-Gott-Sprechen. Solches Gottvertrauen empfinde ich immer als eine Verbindung zum Universum. Ich glaube, dass Leute die an nichts Glauben, weniger mit ihrer Umwelt in Berührung kommen, weniger sehen, was um sie herum passiert. Aber das ist jetzt so subjektiv wie nur was. Irgendwann, vor ein paar Jahren, als ich in mich hinein gehört habe, und kein „Lieber Gott“ über die Lippen brachte, und „Liebes Tagebuch“ doof fand, entschied ich mich für „Liebes Universum“. Das fühlt sich ganz gut an. (Und wenn ich ehrlich bin, glaube ich auch ein bisschen dran, dass ich nach meinem Tod erfahre, dass mein ganzes Leben im Terry Pratchett Universum statt gefunden hat. Wir reiten auf einer Schildkröte durchs Universum.)
Ich schweife ab. Jedenfalls.
Pater Pius ist schlau, gleichzeitig aber schelmisch wie ein kleiner Bub. Er glaubt an die Wege des Herrn und handelt doch nach seinem Bauchgefühl, und dadurch wirkt er sehr sympathisch-menschlich. Und das macht Spaß zu lesen…
Jetzt muss ich noch raus finden wer der Mörder ist, wer den Baumann in der Kirche erwürgt hat.
Das Universum zum Gruße.

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